Rundumversorgung von Diagnose bis zur Therapie im Sana Klinikum Hof.

Mit jeder Krebs-Diagnose gerät die Welt eines Patienten (und seiner Angehörigen) aus den Fugen. Bei Brustkrebs kommt erschwerend hinzu, dass es sich nicht „nur“ um einen Angriff auf Leben und Gesundheit handelt, sondern für die meisten Patientinnen auch um einen Angriff auf ihre Weiblichkeit. Die gute Nachricht: Brustkrebs ist, früh erkannt, gut heilbar. Dennoch plagen betroffene Frauen viele Sorgen: Kann meine Brust erhalten werden? Werde ich mich ohne Brust oder mit künstlichen Brüsten noch als Frau fühlen? Was geschieht mit meiner Familie, während ich krank und nur begrenzt leistungsfähig bin? Was wird nach dieser Diagnose aus meinem Kinderwunsch?

Dr. Liane Logé, Chefärztin der Frauenklinik am Sana Klinikum Hof sowie Leiterin des Brustkrebszentrums und des Gynäkologischen Krebszentrums Hof, weiß um alle Sorgen ihrer Patientinnen – auch über medizinische Belange hinaus. Um Patientinnen ganzheitlich zu betreuen und in ihrer schwierigen Situation aufzufangen, gehören zum Team des Brustkrebszentrums neben Medizinern verschiedener Fachrichtungen auch onkologische Fachpflegekräfte, Fachschwestern für Brusterkrankungen, ein Psychoonkologe und Seelsorger. Das Team arbeitet zudem eng mit dem Sozialdienst zusammen, der beispielsweise auch die Betreuung von Kindern organisieren kann.

Umfassendes Netzwerk

„Mein Team und ich freuen uns riesig über die Zertifizierung unseres Brustkrebszentrums durch die Deutsche Krebsgesellschaft“, sagt Dr. Liane Logé. „Die Experten der Prüfungskommission waren sowohl von den medizinischen Qualitätsstandards als auch von dem sozialen Netzwerk des Brustkrebszentrums Hof begeistert.“ Seit acht Jahren habe man hart daran gearbeitet, die Versorgung der Frauen in Hof und Umgebung durch die Schaffung eines von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierten Brustkrebszentrums dauerhaft sicherzustellen. Politisch ist geplant, dass die Versorgung langfristig nur noch in zertifizierten Zentren erfolgen darf. Für die Frauen aus der Region bedeutet die Zertifizierung des Brustkrebszentrum Hof kurze Wege und wichtige Infrastruktur vor Ort. „Nun gilt es, diesen Meilenstein in Hof langfristig zu erhalten“, sagt die Chefärztin.
Wie läuft die Behandlung im Brustkrebszentrum ab? „Die meisten Frauen kommen mit Überweisungen von niedergelassenen Gynäkologen oder Hausärzten zu uns. Teilweise auch mit einem Tastbefund, den sie selber bemerkt haben. Oder als Zuweisungen aus dem Mammografie-Screening mit bereits gesicherter Diagnose einer bösartigen Brusterkrankung“, erklärt Dr. Logé.

Dr. med. Liane Logé, Chefärztin der Frauenklinik am Sana Klinikum Hof sowie Leiterin des Brustkrebszentrums und des Gynäkologischen Krebszentrums Hof, weiß um alle Sorgen ihrer Patientinnen – auch über medizinische Belange hinaus. Foto: Copyright by www.schwarzenbach-fotografie.de/Hans-Peter Schwarzenbach

Liegt sicher ein Karzinom vor, beginnt die Therapieplanung. Jeder einzelne Fall wird in der interdisziplinären prä- und posttherapeutischen Tumorkonferenz besprochen, in der alle Spezialisten der verschiedenen Fachabteilungen zusammensitzen und sich nochmals gemeinsam Mammografie-Bilder, Ultraschall-Bilder und, falls es eine Stanzbiopsie gab, das Stanzergebnis anschauen. Nach gemeinsamer Abstimmung wird für jede Frau eine ganz individuelle Empfehlung erstellt.

Die Operation kann in den meisten Fällen brusterhaltend erfolgen. „Wichtig ist vor allem ein zeitnaher Behandlungsbeginn“, weiß die Gynäkologin. „Denn nichts ist schlimmer als Warten.“ Dieses Verständnis – für den innerlichen Ausnahmezustand und die individuelle Lebenssituation der Frauen – zeichnet das Brustkrebszentrum aus. „Wir legen Wert darauf, dass die Patientin fühlt, dass sie als Frau hinter der Diagnose ,Brustkrebs‘ wahrgenommen und in ihrer Einzigartigkeit gesehen wird“, sagt Dr. Liane Logé. „Die Frauen sollen sich bei uns in guten Händen wissen.“

Dr. med. Liane Logé
Chefärztin der Frauenklinik und Geburtshilfe
am Sana Klinikum Hof

Sekretariat Brustkrebszentrum
Anmeldung Brustsprechstunde
Eppenreuther Straße 9
95032 Hof

Rebecca Weidmann
Tel.: 09281 98-2400
Fax: 09281 98-2409
skh-frauenklinik@sana.de

Für mehr Informationen einfach QR scannen und direkt auf die Homepage des Brustkrebszentrums Hof gelangen.

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Tipp des Monats

Osteoporose vorbeugen: Bewegung macht die Knochen stabiler

Damit die Knochen stark bleiben, braucht es nicht nur eine Ernährung, in der ordentlich Calcium steckt. Warum auch Bewegung so wichtig ist.

Knochen müssen regelmäßig belastet werden, um stabil zu bleiben und weniger schnell zu brechen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Belastung für die Knochen heißt: Bewegung.

Ob Fußballtraining, Joggen, Pilates oder Radfahren: Vor allem dann, wenn es sportlich wird, regt Bewegung den Knochenstoffwechsel an.

„Dies geschieht durch die Muskeln, die am Knochen ziehen. Sie geben das Signal, mehr Calcium in das Skelettsystem zu transportieren und einzulagern“, so Prof. Uwe Maus von der DGOU. Dadurch gewinnen die Knochen an Stabilität – und auch Osteoporose wird vorgebeugt.

Auch die Ernährung zahlt auf die Knochenstärke ein

Besonders wichtig ist Sport übrigens für Kinder und Jugendliche. Denn bei ihnen baut sich die Knochenmasse noch auf.

Ganz ohne die Ernährung geht es aber nicht. Wichtig ist daher, reichlich Calcium zu sich zu nehmen – etwa durch Lebensmittel wie Milch, Hartkäse, Mineralwasser oder Spinat. Damit der Körper das gut verwerten kann, braucht es Vitamin D. Das bildet der Körper mithilfe von Sonnenlicht, es steckt aber auch in fettem Seefisch wie Hering oder Lachs.