Bei Beschwerden Krampfadern entfernen lassen.

Krampfadern an den Beinen sehen nicht nur unschön aus. Sie können auch Beschwerden und Hautschäden auslösen. Wollen Sie sie loswerden, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten.

Die bläulich hervortretenden Adern am Unterschenkel können viele Probleme machen: schwere Beine, braune Flecken oder offene Stellen, Krämpfe und Stechen. Spätestens mit solchen Beschwerden ist der Gang zum Gefäßchirurgen angesagt. Denn Krampfadern können zu Venenentzündungen, Hautgeschwüren, Thrombosen oder sogar zu einer Lungenembolie führen, erklärt die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin.

Bei stark ausgeprägten Krampfadern kommt meist die Stripping-Methode zum Einsatz. Über zwei kleine Schnitte am Bein wird die Vene bei kurzer Narkose herausgezogen. Bei oberflächlichen Venen kann auch mit Radiowellen oder Laser behandelt werden. Dabei wird über einen kleinen Einstich mit Wärme versiegelt. Während das Stripping von allen Krankenkassen übernommen wird, sollten Patienten für die Radiowellen- oder Laserbehandlung bei ihrer Kasse nachfragen.

Krampfadern – auch Varizen genannt – sind erweiterte, geschlängelte und knotig veränderte oberflächliche Venen. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Relativ neu sind Venenkleber: Der Chirurg versiegelt die Stammvene über einen Spezialkatheter mit einem Gewebekleber. Vorteil daran ist auch, dass das ansonsten übliche Tragen von Kompressionsstrümpfen über eine gewisse Dauer nach dem Eingriff entfällt. Diese Behandlung übernehmen die Krankenkassen allerdings nicht. dpa/tmn

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Tipp des Monats

Osteoporose vorbeugen: Bewegung macht die Knochen stabiler

Damit die Knochen stark bleiben, braucht es nicht nur eine Ernährung, in der ordentlich Calcium steckt. Warum auch Bewegung so wichtig ist.

Knochen müssen regelmäßig belastet werden, um stabil zu bleiben und weniger schnell zu brechen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Belastung für die Knochen heißt: Bewegung.

Ob Fußballtraining, Joggen, Pilates oder Radfahren: Vor allem dann, wenn es sportlich wird, regt Bewegung den Knochenstoffwechsel an.

„Dies geschieht durch die Muskeln, die am Knochen ziehen. Sie geben das Signal, mehr Calcium in das Skelettsystem zu transportieren und einzulagern“, so Prof. Uwe Maus von der DGOU. Dadurch gewinnen die Knochen an Stabilität – und auch Osteoporose wird vorgebeugt.

Auch die Ernährung zahlt auf die Knochenstärke ein

Besonders wichtig ist Sport übrigens für Kinder und Jugendliche. Denn bei ihnen baut sich die Knochenmasse noch auf.

Ganz ohne die Ernährung geht es aber nicht. Wichtig ist daher, reichlich Calcium zu sich zu nehmen – etwa durch Lebensmittel wie Milch, Hartkäse, Mineralwasser oder Spinat. Damit der Körper das gut verwerten kann, braucht es Vitamin D. Das bildet der Körper mithilfe von Sonnenlicht, es steckt aber auch in fettem Seefisch wie Hering oder Lachs.