Mit einem ausgeklügeltem System werden Pflanzen bewässert.

Die Tickets sind gebucht, die Koffer gepackt und der Herd ist ausgeschaltet – ab in den Urlaub. Doch Moment! Was ist mit den Balkonpflanzen? Während Reisende Sonne, Strand oder Berge genießen, bleiben Geranien, Tomaten und Co. zurück. Damit Heimkehrende keine vertrockneten Pflänzchen vorfinden, gibt Garten-Experte Bio Green Tipps zur Bewässerung.

Das richtige Maß

Anforderungsgerechtes Gießen gehört zu den großen gärtnerischen Herausforderungen. Morgens oder lieber abends wässern? Von oben oder von unten? Wie viel tut gut? Während mediterrane Arten Trockenperioden vertragen, lechzen Geranien und Fuchsien schnell nach Wasser. Bei Abwesenheit in der Urlaubssaison helfen sommerliche Niederschläge, den Wasserspeicher zu füllen. Jedoch prasseln diese Güsse nicht verlässlich und überdachte Balkone profitieren von ihnen ohnehin nicht. Für jeden Standort existieren passgenaue Bewässerungslösungen.

Hydro gibt den Ton an

Wenn der Nachbar ungern die fremde Gießkanne schwingt, greifen Urlauber für ihre Pflanzen zu ausgeklügelten Hydro-Systemen.

Foto: BioGreen

Das Osmose-Prinzip steht in der Gunst der Gärtner weit oben. Wasserspeicher mit Tonkegeln in verschiedenen Formen und Größen geben das überlebenswichtige Nass langsam an die umliegende Erde ab. So bekommen Wurzeln gerade so viel Feuchtigkeit wie sie benötigen, um Staunässe sowie Fäulnis zu vermeiden. Blumen-Freunde wählen aus einer Bandbreite von Hydro-Systemen für kleine Töpfe, größere Kübel oder Hochbeete. Umweltbewussten bietet Hydro-Wine von Bio Green sogar eine clevere Upcycling-Lösung für Weinflaschen: Nach dem Vino-Genuss füllen Feinschmecker einfach Wasser in die Flasche und stecken sie kopfüber mitsamt passendem Terrakottakegel in die Erde.

Auch PET-Flaschen fungieren als H2O-Depot. Flächen in einem Radius von 60 bis 120 Zentimeter versorgen bauchige Tongefäße unauffällig – die sogenannten Ollas verschwinden bis zum Einfüllstutzen in der Erde. Für den Gemüseanbau auf dem eigenen Balkon eignen sich Hochbeete und Rankhilfen mit Wasserspeicher. Um das Potenzial der Tanks zu erhöhen, decken pfiffige Gärtner die Erdoberfläche mit Mulch, Holzspänen oder Rasenschnitt ab. So geht weniger Wasser durch Verdunstung verloren. Dank überlegter Bewässerung kehren Urlauber zu einer reifen Ernte und blühenden Blumen zurück.

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Tipp des Monats

Osteoporose vorbeugen: Bewegung macht die Knochen stabiler

Damit die Knochen stark bleiben, braucht es nicht nur eine Ernährung, in der ordentlich Calcium steckt. Warum auch Bewegung so wichtig ist.

Knochen müssen regelmäßig belastet werden, um stabil zu bleiben und weniger schnell zu brechen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Belastung für die Knochen heißt: Bewegung.

Ob Fußballtraining, Joggen, Pilates oder Radfahren: Vor allem dann, wenn es sportlich wird, regt Bewegung den Knochenstoffwechsel an.

„Dies geschieht durch die Muskeln, die am Knochen ziehen. Sie geben das Signal, mehr Calcium in das Skelettsystem zu transportieren und einzulagern“, so Prof. Uwe Maus von der DGOU. Dadurch gewinnen die Knochen an Stabilität – und auch Osteoporose wird vorgebeugt.

Auch die Ernährung zahlt auf die Knochenstärke ein

Besonders wichtig ist Sport übrigens für Kinder und Jugendliche. Denn bei ihnen baut sich die Knochenmasse noch auf.

Ganz ohne die Ernährung geht es aber nicht. Wichtig ist daher, reichlich Calcium zu sich zu nehmen – etwa durch Lebensmittel wie Milch, Hartkäse, Mineralwasser oder Spinat. Damit der Körper das gut verwerten kann, braucht es Vitamin D. Das bildet der Körper mithilfe von Sonnenlicht, es steckt aber auch in fettem Seefisch wie Hering oder Lachs.