Experten aus der Palliativ- und Hospizarbeit der Region präsentieren ihr Angebot.

Am Samstag, 6. Mai, lädt das Sana Klinikum Hof gemeinsam mit vielen weiteren Akteuren zum 1. Hofer Palliativtag ein. Dort präsentieren Experten aus der Palliativ- und Hospizarbeit der Region ihr Angebot. Ziel des Aktionstages, der von 10 bis 15 Uhr im Hochfränkischen Bildungszentrum für Gesundheit und Pflege in der Konradsreuther Straße 2b in Hof, stattfindet: den Menschen die Angst nehmen, das eng vernetzte und umfangreiche Angebot für schwerstkranke Menschen und deren Angehörige vorstellen, und Raum für unverbindliche, informative Gespräche schaffen.

Lebensqualität erhalten

„Palliativarbeit kann immer nur Netzwerk-Arbeit sein“, sagt Dr. Silke Pietsch, Sektionsleiterin Palliativstation am Sana Klinikum Hof. Palliativstation, Anbieter der „Spezialisierten Ambulanten Palliativ-Versorgung“ (SAPV), Hospizvereine und stationäres Hospiz arbeiten eng zusammen, um unheilbar kranken Menschen so viel Lebensqualität wie möglich zu erhalten.

Mancher kann mit entsprechender medizinischer und psychosozialer Unterstützung bis zum Schluss zuhause leben (und sterben), andere müssen kurzfristig auf der Palliativstation aufgenommen werden, um beispielsweise Schmerzen oder Atemprobleme in den Griff zu kriegen.

Immer mehr Menschen entscheiden sich dafür, ihre letzte Lebensphase in einem stationären Hospiz – wie der Einrichtung der Diakonie Martinsberg in Naila – zu verbringen. Ihnen allen – sowie auch den Angehörigen, die häufig ebenso Gesprächsbedarf haben wie die Betroffenen selbst – stehen haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter der Hospizvereine für unterstützende Gespräche zur Seite.

Sie alle haben es sich zur Aufgabe gemacht, schwerstkranken Menschen beizustehen – für mehr Lebensqualität am Lebensende: (von links) Dr. Annette Stoidner-Amann (SAPV Palliativnetz im Dreiländereck), Alexandra Puchta (Leitstelle Pflege Hofer Land), Torsten Stelzer (Hospizverein Hof), Dr. Silke Pietsch (Sana Klinikum Hof), Robert Herold (Central-Apotheke Falkenstein), Frank Wenzel-Wardezki (Sana Klinikum Hof) und Christine Rothemund (Hospiz Naila).
Sie alle haben es sich zur Aufgabe gemacht, schwerstkranken Menschen beizustehen – für mehr Lebensqualität am Lebensende: (von links) Dr. Annette Stoidner-Amann (SAPV Palliativnetz im Dreiländereck), Alexandra Puchta (Leitstelle Pflege Hofer Land), Torsten Stelzer (Hospizverein Hof), Dr. Silke Pietsch (Sana Klinikum Hof), Robert Herold (Central-Apotheke Falkenstein), Frank Wenzel-Wardezki (Sana Klinikum Hof) und Christine Rothemund (Hospiz Naila). Foto: Sana Klinikum Hof

Beim Palliativtag können sich die Gäste einen Überblick darüber verschaffen, welche Netzwerk-Partner für welche Angebote stehen, und an den einzelnen Info-Ständen unverbindlich mit den Experten ins Gespräch kommen. Darüber hinaus gibt es ein umfangreiches Vortragsprogramm, das sich den verschiedenen Aspekten des Alltags mit unheilbaren Krankheiten widmet.

„Wichtig ist auch, dass die Menschen wissen, dass sie sich schon vor Beginn der letzten Lebensphase an uns wenden können – am besten gleich frühzeitig bei der ersten Diagnose einer tödlichen Erkrankung.“ So könne man Betroffenen und Angehörigen schon im Vorfeld die Angst nehmen und sich frühzeitig Unterstützung verschaffen. Auch der erste Hofer Palliativtag, bei dem es genug Raum für persönlichen Austausch geben soll, kann eine solche Möglichkeit sein.

Vorträge und Partner

Vortragsprogramm

10.15 Uhr:  Was ist palliativ?
10.45 Uhr: Die Palliativstation am Sana Klinikum Hof stellt sich vor
11.15 Uhr: Was versteht man unter einer SAPV? plus Praxisbeispiele
12.30 Uhr: Hospiz – was ist das?
13 Uhr:     Hospizbegleitung, was ist das?
13.30 Uhr: Herausforderungen im Umgang mit Belastungen

Partner

  • BRK Herzenswunschmobil
  • Central-Apotheke Falkenstein
  • Diakoniewerk Martinsberg
  • Hospiz-Initiative Fichtelgebirge
  • Hospizverein Frankenwald
  • Hospizverein Hof
  • Leitstelle Pflege Hofer Land
  • Palliativnetz im Dreiländereck
  • Sana Klinikum Hof
  • SAPV-Team Hochfranken

Für mehr Informationen zum
Aktionstag und den Teilnehmern einfach QR Code scannen
oder auf der Homepage unter www.sana.de/hof nachschauen.

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Tipp des Monats

Osteoporose vorbeugen: Bewegung macht die Knochen stabiler

Damit die Knochen stark bleiben, braucht es nicht nur eine Ernährung, in der ordentlich Calcium steckt. Warum auch Bewegung so wichtig ist.

Knochen müssen regelmäßig belastet werden, um stabil zu bleiben und weniger schnell zu brechen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Belastung für die Knochen heißt: Bewegung.

Ob Fußballtraining, Joggen, Pilates oder Radfahren: Vor allem dann, wenn es sportlich wird, regt Bewegung den Knochenstoffwechsel an.

„Dies geschieht durch die Muskeln, die am Knochen ziehen. Sie geben das Signal, mehr Calcium in das Skelettsystem zu transportieren und einzulagern“, so Prof. Uwe Maus von der DGOU. Dadurch gewinnen die Knochen an Stabilität – und auch Osteoporose wird vorgebeugt.

Auch die Ernährung zahlt auf die Knochenstärke ein

Besonders wichtig ist Sport übrigens für Kinder und Jugendliche. Denn bei ihnen baut sich die Knochenmasse noch auf.

Ganz ohne die Ernährung geht es aber nicht. Wichtig ist daher, reichlich Calcium zu sich zu nehmen – etwa durch Lebensmittel wie Milch, Hartkäse, Mineralwasser oder Spinat. Damit der Körper das gut verwerten kann, braucht es Vitamin D. Das bildet der Körper mithilfe von Sonnenlicht, es steckt aber auch in fettem Seefisch wie Hering oder Lachs.