Erhöhte Cholesterinwerte sind bei Ihnen immer wieder Thema?

Bestimmte Lebensmittel können dabei helfen, sie in den Griff zu bekommen. Ein Beispiel: Haferkleie.

Wenn es um gesunde Ernährung geht, haben viele Haferkleie nicht auf dem Schirm. Dabei ist sie ein wahres Superfood. Wer regelmäßig Haferkleie isst, tut Gutes für seinen Cholesterinspiegel. Darauf macht die Verbraucherzentrale Bayern aufmerksam.

Und das steckt dahinter: Haferkleie enthalten sowohl den Keimling als auch die äußeren Randschichten des Haferkorns – und damit besonders viele Ballaststoffe. Zum Beispiel Beta-Glucane, die dabei helfen, das unerwünschte LDL-Cholesterin zu senken. Beta-Glucane stecken übrigens auch in Haferflocken, allerdings laut der Verbraucherzentrale nur etwa halb so viel wie in Haferkleien.
Um tatsächlich etwas für den Cholesterinspiegel zu bewirken, sollte man Haferkleie regelmäßig in die Ernährung einbauen, am besten täglich. Zum Beispiel gleich zum Frühstück – gekocht zu einem Porridge oder als Zutat im Müsli mit Joghurt oder Milch.

Eines ist bei Haferkleie und Co. noch zu beachten: Wer viel Ballaststoffe isst, sollte daran denken, ausreichend zu trinken, wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) rät. Denn Ballaststoffe binden Wasser im Darm, sodass Verstopfungen drohen, wenn man zu wenig Flüssigkeit zu sich nimmt. Mit genügend Flüssigkeit hingegen, senkt Haferkleie nicht nur dem Cholesterinspiegel, sondern erfreut als Ballaststoff auch den Darm. dpa/tmn

Haferkleie: gesund & lecker.
Haferkleie: gesund & lecker. Foto: dpa-tmn/Jens Kalaene
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Tipp des Monats

Osteoporose vorbeugen: Bewegung macht die Knochen stabiler

Damit die Knochen stark bleiben, braucht es nicht nur eine Ernährung, in der ordentlich Calcium steckt. Warum auch Bewegung so wichtig ist.

Knochen müssen regelmäßig belastet werden, um stabil zu bleiben und weniger schnell zu brechen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Belastung für die Knochen heißt: Bewegung.

Ob Fußballtraining, Joggen, Pilates oder Radfahren: Vor allem dann, wenn es sportlich wird, regt Bewegung den Knochenstoffwechsel an.

„Dies geschieht durch die Muskeln, die am Knochen ziehen. Sie geben das Signal, mehr Calcium in das Skelettsystem zu transportieren und einzulagern“, so Prof. Uwe Maus von der DGOU. Dadurch gewinnen die Knochen an Stabilität – und auch Osteoporose wird vorgebeugt.

Auch die Ernährung zahlt auf die Knochenstärke ein

Besonders wichtig ist Sport übrigens für Kinder und Jugendliche. Denn bei ihnen baut sich die Knochenmasse noch auf.

Ganz ohne die Ernährung geht es aber nicht. Wichtig ist daher, reichlich Calcium zu sich zu nehmen – etwa durch Lebensmittel wie Milch, Hartkäse, Mineralwasser oder Spinat. Damit der Körper das gut verwerten kann, braucht es Vitamin D. Das bildet der Körper mithilfe von Sonnenlicht, es steckt aber auch in fettem Seefisch wie Hering oder Lachs.