Mit speziellen Kissen und Matratzen verhindert das reha team Nordbayern das Wundliegen

Das Thema betrifft vor allem Menschen, die in ihrer Bewegungsfähigkeit eingeschränkt sind unter anderem: Senioren, Patienten nach einer schweren Operation oder Rollstuhlfahrer. Langes Sitzen oder Liegen in der gleichen Po- sition verursacht auf diesen Stellen einen enormen Druck. Durch diesen Druck wird die Durchblutung verringert, das Hautgewebe geschädigt und es kann zum Absterben des Gewebes kommen. Dekubitus heißen solche Druckgeschwüre in der Fachsprache.

Mit speziellen Matratzen und Kissen kann dem Wundliegen vorgebeugt werden. Foto: Funke Medical

reha team setzt auf Matratzenvielfalt

Beim reha team Nordbayern gibt es dafür  spezielle   Hilfsmittel,   die für eine Druckentlastung sorgen und das Dekubitus-Problem minimieren können: sogenannte Lagerungskissen, die formbeständig sind und eine Lagerung des Körpers unterstützen. Doch natürlich muss auch beim Einsatz von Lagerungskissen die Position immer wieder verändert werden, um den Druck zu verteilen. Darüber hinaus hat das reha team Nordbayern spezielle Matratzen im Sortiment. Dazu gehören zum einen sogenannte Weichlagerungsmatratzen.

Die weiche Oberfläche lässt den Körper tiefer und gleichmäßig ein- sinken, was zu einer besseren Druckverteilung führt. Dies löst noch nicht das grundsätzliche Problem des Wundliegens, kann aber die Zeit verlängern bis das Problem wirklich auftritt, so die Experten vom reha team Nordbayern. Zum anderen gibt es„Luftmatratzen“ mit einem Wechseldrucksystem. Eine solche Matratze besteht aus quer gelagerten Luftkammern, die von einem Aggregat in stetigem Wechsel immer wieder mit Luft gefüllt und entleert werden. Damit wird der Auflageschwerpunkt – und damit der Druck – immer wieder auf verschiedene Stellen verteilt.

Weder die Lagerungskissen noch die speziellen Matratzen können das Wundliegen allein verhindern. Es kommt auch auf den Gesamtzustand des Patienten sowie die grundsätzliche Pflege an. Dennoch können die Hilfsmittel – sowohl zur Prophylaxe als auch im Heilungsprozess – wichtige Unterstützung liefern.

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Tipp des Monats

Osteoporose vorbeugen: Bewegung macht die Knochen stabiler

Damit die Knochen stark bleiben, braucht es nicht nur eine Ernährung, in der ordentlich Calcium steckt. Warum auch Bewegung so wichtig ist.

Knochen müssen regelmäßig belastet werden, um stabil zu bleiben und weniger schnell zu brechen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Belastung für die Knochen heißt: Bewegung.

Ob Fußballtraining, Joggen, Pilates oder Radfahren: Vor allem dann, wenn es sportlich wird, regt Bewegung den Knochenstoffwechsel an.

„Dies geschieht durch die Muskeln, die am Knochen ziehen. Sie geben das Signal, mehr Calcium in das Skelettsystem zu transportieren und einzulagern“, so Prof. Uwe Maus von der DGOU. Dadurch gewinnen die Knochen an Stabilität – und auch Osteoporose wird vorgebeugt.

Auch die Ernährung zahlt auf die Knochenstärke ein

Besonders wichtig ist Sport übrigens für Kinder und Jugendliche. Denn bei ihnen baut sich die Knochenmasse noch auf.

Ganz ohne die Ernährung geht es aber nicht. Wichtig ist daher, reichlich Calcium zu sich zu nehmen – etwa durch Lebensmittel wie Milch, Hartkäse, Mineralwasser oder Spinat. Damit der Körper das gut verwerten kann, braucht es Vitamin D. Das bildet der Körper mithilfe von Sonnenlicht, es steckt aber auch in fettem Seefisch wie Hering oder Lachs.