Ein künstlicher Zahn kann zwar nicht krank werden. Trotzdem kann sich auf einer Prothese Zahnstein bilden – und zwar mit lästigen Folgen.

Lässt sich der Zahnersatz immer schwerer herausnehmen, ist das ein Zeichen dafür, dass sich daran zu viel Zahnstein festgesetzt hat. Darauf weist das Portal „haut.de“ hin.

Denn Zahnstein entsteht durch Beläge auf den Zähnen – auch auf künstlichen. Schon geringe Mengen an den Verbindungselementen der Prothese sorgen dafür, dass sie nicht mehr optimal im Mund sitzt.
Bemerkt man das, sollte man mit einem Termin beim Zahnarzt oder der Zahnärztin nicht allzu lange warten. Denn Zahnstein-Befall kann eine Prothese im schlimmsten Fall unbrauchbar machen, so „haut.de“.

Damit es gar nicht erst so weit kommt, zählt eine gute Zahnpflege für die Dritten. Die Initiative proDente rät, sie zweimal täglich mit einer Zahnprothesenbürste zu säubern. Zahnpasta benutzt man dafür aber nicht, denn die kann die Prothese zerkratzen. Besser eignen sich Pflegeschaum oder flüssige Seife, wobei der Zahnersatz gründlich abgespült werden sollte. Fallen einem harte Beläge auf, sollte man keinesfalls selbst Hand anlegen und sie mit einem Messer abkratzen, warnt proDente. Das kann schwere Schäden an der Prothese verursachen. dpa/tmn

Auch künstliche Zähne können von Zahnstein befallen sein. Foto: dpa-tmn/Klaus-Dietmar Gabbert

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Tipp des Monats

Osteoporose vorbeugen: Bewegung macht die Knochen stabiler

Damit die Knochen stark bleiben, braucht es nicht nur eine Ernährung, in der ordentlich Calcium steckt. Warum auch Bewegung so wichtig ist.

Knochen müssen regelmäßig belastet werden, um stabil zu bleiben und weniger schnell zu brechen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Belastung für die Knochen heißt: Bewegung.

Ob Fußballtraining, Joggen, Pilates oder Radfahren: Vor allem dann, wenn es sportlich wird, regt Bewegung den Knochenstoffwechsel an.

„Dies geschieht durch die Muskeln, die am Knochen ziehen. Sie geben das Signal, mehr Calcium in das Skelettsystem zu transportieren und einzulagern“, so Prof. Uwe Maus von der DGOU. Dadurch gewinnen die Knochen an Stabilität – und auch Osteoporose wird vorgebeugt.

Auch die Ernährung zahlt auf die Knochenstärke ein

Besonders wichtig ist Sport übrigens für Kinder und Jugendliche. Denn bei ihnen baut sich die Knochenmasse noch auf.

Ganz ohne die Ernährung geht es aber nicht. Wichtig ist daher, reichlich Calcium zu sich zu nehmen – etwa durch Lebensmittel wie Milch, Hartkäse, Mineralwasser oder Spinat. Damit der Körper das gut verwerten kann, braucht es Vitamin D. Das bildet der Körper mithilfe von Sonnenlicht, es steckt aber auch in fettem Seefisch wie Hering oder Lachs.