Neues Röntgengerät in der Klinik für Radiologie am Klinikum Bayreuth.

Das Gerät bewegt sich. Und nicht mehr der Patient. Das ist der größte Vorteil, den das hochmoderne neue Röntgengerät der Klinik für Radiologie am Klinikum Bayreuth mit sich bringt. Voraussichtlich werden mehr als 20.000 Patientinnen und Patienten pro Jahr von der Investition in bestmögliche Bildgebung profitieren.

Wer sich schon einmal etwas gebrochen hat, wird es bestätigen: Jede Bewegung an der Bruchstelle tut höllisch weh. Zumindest beim Röntgen am Klinikum muss das nicht mehr sein. „Unser neues Gerät hat zwei Roboterarme, die sich um den Patienten herum bewegen“, sagt Privatdozent Dr. Thorsten Klink, Direktor des Instituts für diagnostische und interventionelle Radiologie. Und weil der Patient in vielen Fällen nicht mehr umgelagert werden muss, kann eine radiologische Fachkraft Aufnahmen für die Diagnosestellung machen. Das mag nach einem Detail klingen, ist aber ein wichtiger Faktor. Ob im Nachtdienst oder am Wochenende – modernes Röntgen geht jetzt zu jeder Zeit.

Optimale digitale Bildqualität
Mehr noch macht die Siemens-High-Tech-Maschine möglich: „Wir erreichen jetzt ein deutlich größeres Volumen“, sagt Privatdozent Dr. Klink. Den gesamten Schultergürtel eines Patienten zum Beispiel oder das gesamte Bein. Per W-LAN werden die Aufnahmen automatisch übertragen und Ärztinnen und Ärzten zur Verfügung gestellt. An einem Beispiel wird der Fortschritt klar: „Wir können jetzt die gesamte Wirbelsäule in einem Bild darstellen und müssen nicht mehr auf Einzelaufnahmen zurückgreifen, die man sich gedanklich zusammenstellen muss.“ Und das in einer optimalen digitalen Bildqualität und bei einer verminderten Strahlendosis.

Einmalig in Nordostoberfranken
Weniger Schmerzen und weniger Strahlung. Qualität steigern und Fachkräfte entlasten. Radiologe Klink ist sich sicher: „Die Investition in dieses Gerät, das es in Nordostoberfranken nur im Klinikum gibt, zahlt sich aus.“

Neu im Klinikum Bayreuth und derzeit einmalig in Nordostoberfranken: Prof. Dr. Hans-Rudolf Raab, Medizinischer Geschäftsführer der Klinikum Bayreuth GmbH, die leitende medizinisch-technische Radiologieassistentin Anja Klinger und Prof. Dr. Thorsten Klink, Direktor des Instituts für diagnostische und interventionelle Radiologie, nahmen das hochmoderne Röntgengerät offiziell in Betrieb. Foto: Klinikum Bayreuth

Klinikum Bayreuth GmbH
Preuschwitzer Straße 101
95445 Bayreuth

Tel: 0921 400-00
E-Mail: poststelle@klinikum-bayreuth.de

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Tipp des Monats

Osteoporose vorbeugen: Bewegung macht die Knochen stabiler

Damit die Knochen stark bleiben, braucht es nicht nur eine Ernährung, in der ordentlich Calcium steckt. Warum auch Bewegung so wichtig ist.

Knochen müssen regelmäßig belastet werden, um stabil zu bleiben und weniger schnell zu brechen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Belastung für die Knochen heißt: Bewegung.

Ob Fußballtraining, Joggen, Pilates oder Radfahren: Vor allem dann, wenn es sportlich wird, regt Bewegung den Knochenstoffwechsel an.

„Dies geschieht durch die Muskeln, die am Knochen ziehen. Sie geben das Signal, mehr Calcium in das Skelettsystem zu transportieren und einzulagern“, so Prof. Uwe Maus von der DGOU. Dadurch gewinnen die Knochen an Stabilität – und auch Osteoporose wird vorgebeugt.

Auch die Ernährung zahlt auf die Knochenstärke ein

Besonders wichtig ist Sport übrigens für Kinder und Jugendliche. Denn bei ihnen baut sich die Knochenmasse noch auf.

Ganz ohne die Ernährung geht es aber nicht. Wichtig ist daher, reichlich Calcium zu sich zu nehmen – etwa durch Lebensmittel wie Milch, Hartkäse, Mineralwasser oder Spinat. Damit der Körper das gut verwerten kann, braucht es Vitamin D. Das bildet der Körper mithilfe von Sonnenlicht, es steckt aber auch in fettem Seefisch wie Hering oder Lachs.