Neben der medizinischen Wirkung sorgen Kompressionsstrümpfe auch im Alltag für Wohlbefinden.

Die meisten kennen Kompressionsstrümpfe aus der Medizin: Nach Operationen müssen sie getragen werden, um Thrombosen zu verhindern. Doch sie können noch viel mehr und werden auch immer häufiger im Alltag eingesetzt. Das Image der Gummistrümpfe haben Kompressionsstrümpfe längst abgelegt.

Schwere Beine – das kennt fast jeder im Alter. Vor allem bei längerem Sitzen staut sich Blut und/oder Wasser in den Beinen. Das sorgt für ein unangenehmes Gefühl von Trägheit und Müdigkeit. Ein wichtiges Hilfsmittel sind Kompressionsstrümpfe, die den Venen die Arbeit erleichtern und für einen verbesserten Blutfluss sorgen. Auch das Lymphsystem des Körpers wird durch sie positiv beeinflusst. Dies wird erreicht durch einen leichten Druck, den die Strümpfe ausüben. Um diesen Effekt zu erreichen, sind die Kompressionsstrümpfe sehr feinmaschig gewebt und pressen die Venen in den Beinen zusammen. Neben dem besseren Blutfluss verhindern sie auch das Absacken von Lymph-Flüssigkeit ins Gewebe. Diese „Stauverhinderung“ sorgt für Wohlbefinden und wirkt vor allem dem Gefühl schwerer Beine entgegen.

Ihre volle Wirksamkeit entfalten Kompressionsstrümpfe vor allem dann, wenn sie individuell angepasst werden.

Kompressionswäsche wird in der Regel individuell angepasst, um die optimale Wirkung zu erreichen. Foto: klick61 - stock.adobe.com

Dies ist vor allem wichtig, wenn sie einem definierten medizinischen Zweck dienen sollen und von einem Arzt verordnet werden. Um die optimale Wirkung zu erreichen, nehmen die Expertinnen und Experten vom reha team Nordbayern bei jedem Patienten ganz genau Maß. Die Strümpfe werden dann individuell für jeden Patienten hergestellt, damit die Druckpunkte an der richtigen Stelle sitzen und der Blutfluss optimiert wird – kurz: damit sie nicht zu eng, aber auch nicht zu weit sind.

Wellness für die Beine

Allerdings werden Kompressionsstrümpfe heute weit über den medizinischen Bereich hinaus eingesetzt. Die bekannteste Anwendung für die so genannten Stützstrümpfe sind wohl Flugreisen, bei denen der Blutstau durch das lange Sitzen und die Druckveränderungen besonders häufig und die Gefahr von Thrombosen höher ist. Der Grundsatz ist jedoch ähnlich wie bei den medizinischen Kompressionsstrümpfen: durch leichten Druck an den entscheidenden Stellen wird der Blutfluss verbessert.

Eigentlich sollten solche Reisestrümpfe, die beim reha team Nordbayern ohne Verschreibung erhältlich sind, auch bei längeren Zug- oder Autofahrten getragen werden. Und: Wer viel im Stehen arbeitet, beispielsweise im Einzelhandel oder in der Gastronomie, kann seinen Körper durch Kompressionsstrümpfe entlasten. Sie sorgen für eine bessere Zirkulation des Blutes und am Abend fühlen sich die Beine weniger schwer und der Körper insgesamt weniger müde an. Kompressionsstrümpfe gibt es in verschiedenen Formen und Farben, auch in modischen und trendigen Designs. Da ist für jeden etwas dabei. Sie bringen Wirkung und modischen Anspruch in Einklang. Beim Kauf dieser Stützstrümpfe ist allerdings eine kompetente Beratung sinnvoll, denn auch hier sollten einige Punkte sowohl beim Kauf als auch bei der Anwendung beachtet werden. Darauf weisen die geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des reha team Nordbayern die Kunden gerne hin.

reha team Nordbayern
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Tipp des Monats

Osteoporose vorbeugen: Bewegung macht die Knochen stabiler

Damit die Knochen stark bleiben, braucht es nicht nur eine Ernährung, in der ordentlich Calcium steckt. Warum auch Bewegung so wichtig ist.

Knochen müssen regelmäßig belastet werden, um stabil zu bleiben und weniger schnell zu brechen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Belastung für die Knochen heißt: Bewegung.

Ob Fußballtraining, Joggen, Pilates oder Radfahren: Vor allem dann, wenn es sportlich wird, regt Bewegung den Knochenstoffwechsel an.

„Dies geschieht durch die Muskeln, die am Knochen ziehen. Sie geben das Signal, mehr Calcium in das Skelettsystem zu transportieren und einzulagern“, so Prof. Uwe Maus von der DGOU. Dadurch gewinnen die Knochen an Stabilität – und auch Osteoporose wird vorgebeugt.

Auch die Ernährung zahlt auf die Knochenstärke ein

Besonders wichtig ist Sport übrigens für Kinder und Jugendliche. Denn bei ihnen baut sich die Knochenmasse noch auf.

Ganz ohne die Ernährung geht es aber nicht. Wichtig ist daher, reichlich Calcium zu sich zu nehmen – etwa durch Lebensmittel wie Milch, Hartkäse, Mineralwasser oder Spinat. Damit der Körper das gut verwerten kann, braucht es Vitamin D. Das bildet der Körper mithilfe von Sonnenlicht, es steckt aber auch in fettem Seefisch wie Hering oder Lachs.