Kupfer-Felsenbirne bringt das herbstliche Farbspiel.

Mit der richtigen Pflanzenwahl holt man sich das herbstliche Farbspiel auch in den Garten. Denn die Auswahl an Gehölzen mit buntem Blätterkleid ist groß und passt auch auf wenige Quadratmeter.

Es ist wieder soweit: Der Herbst glänzt mit seinen orangenen, gelben und roten Blättern und bringt uns große Freude bei so manchem Spaziergang. Das prächtige Farbspiel kann man sich auch in kleinere Gärten holen.

Für sie empfiehlt der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) etwa die Prachtspiere (Spiraea vanhouttei), die zwischen zwei und drei Metern hoch wächst und sich vor ihrem Laubabwurf in einem warmen gelben Blätterkleid zeigt. Auch der Rotholz-Hartriegel (Cornus alba) bringt herbstliche Farbtupfer in kleinere Gärten. Seine Blätter verfärben sich im Herbst leuchtend rot. Im Winter zeigen sich die Zweige des Zierstrauchs dann ebenfalls in der feurigen Farbe.

Herbstfärbung hängt vom Wetter ab

Wer etwas mehr Platz hat, kann beispielsweise Amerikanisches Gelbholz (Cladrastis lutea) pflanzen. Das wird zwischen zehn und 15 Meter hoch – in Ausnahmefällen sogar bis zu 25 Meter – und färbt sich herbstlich gelb. Gut in allen Jahreszeiten macht sich die Kupfer-Felsenbirne (Amelanchier lamarckii). Im Frühjahr beeindruckt sie mit weißen Sternenblüten, im Herbst erstrahlt sie in Gelb-, Orange- und Rottönen.

Der BGL rät, bei der Auswahl von Gehölzen mit intensiven Laubfarben allerdings nicht nur auf das Wuchsverhalten zu achten, sondern auch darauf, dass die Pflanze zum gewünschten Standort und dessen Bodenqualität passt. Bei der richtigen Pflanzenwahl für den eigenen Garten können daher Experten wie Landschaftsgärtner helfen.

Mit einer gleichermaßen bunten Farbpalette vor dem Fenster können Herbstfans allerdings nicht in jedem Jahr rechnen. Denn die Herbstfärbung eines Baumes ist nicht immer gleich stark ausgeprägt. „Ausschlaggebend dafür ist das Wetter“, so Michael Henze vom BGL. Warme und sonnige Tage in Kombination mit kalten Nächten intensivieren das Farbenspiel. dpa/tmn

Die Kupfer-Felsenbirne bringt das herbstliche Farbspiel auch in den eigenen Garten. Foto: BGL/dpa-tmn
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Tipp des Monats

Osteoporose vorbeugen: Bewegung macht die Knochen stabiler

Damit die Knochen stark bleiben, braucht es nicht nur eine Ernährung, in der ordentlich Calcium steckt. Warum auch Bewegung so wichtig ist.

Knochen müssen regelmäßig belastet werden, um stabil zu bleiben und weniger schnell zu brechen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Belastung für die Knochen heißt: Bewegung.

Ob Fußballtraining, Joggen, Pilates oder Radfahren: Vor allem dann, wenn es sportlich wird, regt Bewegung den Knochenstoffwechsel an.

„Dies geschieht durch die Muskeln, die am Knochen ziehen. Sie geben das Signal, mehr Calcium in das Skelettsystem zu transportieren und einzulagern“, so Prof. Uwe Maus von der DGOU. Dadurch gewinnen die Knochen an Stabilität – und auch Osteoporose wird vorgebeugt.

Auch die Ernährung zahlt auf die Knochenstärke ein

Besonders wichtig ist Sport übrigens für Kinder und Jugendliche. Denn bei ihnen baut sich die Knochenmasse noch auf.

Ganz ohne die Ernährung geht es aber nicht. Wichtig ist daher, reichlich Calcium zu sich zu nehmen – etwa durch Lebensmittel wie Milch, Hartkäse, Mineralwasser oder Spinat. Damit der Körper das gut verwerten kann, braucht es Vitamin D. Das bildet der Körper mithilfe von Sonnenlicht, es steckt aber auch in fettem Seefisch wie Hering oder Lachs.