Im Alter oder bei Krankheit ist man auf die Unterstützung anderer angewiesen. Doch wer hilft im Notfall, wenn man allein lebt? Ein Hausnotrufsystem des Bayerischen Roten Kreuzes kann hierfür die Lösung sein!

Mit dem Hausnotrufsystem kann im Notfall schnell und unkompliziert mit der Hausnotrufzentrale Kontakt hergestellt werden, die dann nach Bedarf Hilfe zum Hausnotrufteilnehmer entsenden, zum Beispiel Bezugspersonen, den Hintergrunddienst oder – über die Integrierte Leitstelle – Rettungsdienst und Notarzt.

Doch was genau steckt hinter dem System BRK-Hausnotruf?

In einer Notsituation ist schnelle Hilfe Unterstützung von Nöten. Oft sind die Menschen dann nicht mehr in der Lage, selbst den Notruf zu wählen oder Angehörige können nicht immer sofort zur Stelle sein. Dafür gibt es den Hausnotruf – Hilfe auf Knopfdruck sozusagen. Mit Hilfe eines Notfallknopfs, der am Handgelenk oder als Kette getragen wird, kann sofort fachgerechte Hilfe verständigt werden – und das rund um die Uhr. Über das Telefonnetz ist die dazugehörige Basisstation direkt mit einer Zentrale verbunden. Dort wird von den Mitarbeitenden in nur wenigen Sekunden entschieden, was zu tun ist: Also, ob Arzt, Rettungs-, Pflege- oder Hintergrunddienst oder ein angegebener Notfallkontakt (z.B. Angehöriger oder Nachbar) verständigt werden muss.

Der BRK Kreisverband Bayreuth bietet darüber hinaus als Zusatzfunktion eine voreingestellte Sicherheitsuhr an, die eine tägliche Rückmeldung erforderlich macht. Bleibt diese aus, erhält die Zentrale automatisch einen Alarm und versucht über die Sprechanlage Kontakt zum Teilnehmenden aufzubauen. Sollte dieser nicht zu Stande kommen, werden auch hier die bereits beschriebenen Schritte eingeleitet, um Hilfe zu entsenden.

Eine weitere Option ist die Hinterlegung eines Haustürschlüssels, der im Notfall einen schnellen Zugang zur Wohnung ermöglicht. Die Hinterlegung des Schlüssels kann auch eine Notfalltüröffnung durch den Schlüsseldienst oder die Feuerwehr verhindern.

Der BRK-Hausnotruf ist eine ideale Lösung für Menschen, die gesundheitlich eingeschränkt sind oder allein zu Hause leben. Er bietet die Gewissheit, dass im Notfall den alleine lebenden Angehörigen geholfen wird. Schenken Sie zu Weihnachten ihren Angehörigen das Plus an Sicherheit mit dem BRK-Hausnotrufsystem!

Der Hausnotruf – am Handgelenk oder an einer Kette um den Hals getragen – bietet die Möglichkeit, im Notfall schnelle und kompetente Hilfe zu rufen. Das gibt Angehörigen ein gutes und sicheres Gefühl. Foto: Peter Maszlen - stock.adobe.com

Kontakt
Für alle Fragen und weitere Informationen rund um das Hausnotrufsystem des BRK steht Benjamin Eltschkner, Hausnotruf-Experte des BRK Kreisverbandes Bayreuth, unter der 0921 403-444 oder per Mail unter hnr@brk-bayreuth.de gerne zur Verfügung.

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Tipp des Monats

Osteoporose vorbeugen: Bewegung macht die Knochen stabiler

Damit die Knochen stark bleiben, braucht es nicht nur eine Ernährung, in der ordentlich Calcium steckt. Warum auch Bewegung so wichtig ist.

Knochen müssen regelmäßig belastet werden, um stabil zu bleiben und weniger schnell zu brechen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Belastung für die Knochen heißt: Bewegung.

Ob Fußballtraining, Joggen, Pilates oder Radfahren: Vor allem dann, wenn es sportlich wird, regt Bewegung den Knochenstoffwechsel an.

„Dies geschieht durch die Muskeln, die am Knochen ziehen. Sie geben das Signal, mehr Calcium in das Skelettsystem zu transportieren und einzulagern“, so Prof. Uwe Maus von der DGOU. Dadurch gewinnen die Knochen an Stabilität – und auch Osteoporose wird vorgebeugt.

Auch die Ernährung zahlt auf die Knochenstärke ein

Besonders wichtig ist Sport übrigens für Kinder und Jugendliche. Denn bei ihnen baut sich die Knochenmasse noch auf.

Ganz ohne die Ernährung geht es aber nicht. Wichtig ist daher, reichlich Calcium zu sich zu nehmen – etwa durch Lebensmittel wie Milch, Hartkäse, Mineralwasser oder Spinat. Damit der Körper das gut verwerten kann, braucht es Vitamin D. Das bildet der Körper mithilfe von Sonnenlicht, es steckt aber auch in fettem Seefisch wie Hering oder Lachs.