Dellen in Massivholzmöbel einfach wegbügeln.

Heimwerker können kleine Schäden an Möbeln aus Massivholz leicht selbst beheben – vorausgesetzt, diese sind nicht lackiert und eingefärbt.

Dellen und kleine Kratzer in Tischen, Stühlen, Kommoden und Schränken aus Massivholz kann man sehr einfach beheben: Man bügelt sie weg.
Zunächst wird die beschädigte Stelle großflächig mit einem feinen Schleifvlies in Faserrichtung angeschliffen, rät die Initiative Pro Massivholz. Nun wird ein feuchtes Baumwolltuch auf die Stelle gelegt – aber nur darauf. Die Fasern nehmen die Feuchtigkeit auf und quellen mit der Zeit auf. Dadurch schließt sich die Vertiefung.
Ist die Beschädigung tiefer, braucht es noch etwas Hilfe: Man legt ein nasses Tuch auf die Stelle und fährt mit einem Bügeleisen, eingestellt auf Wärme, die man auch Wolle zumuten könnte, darüber. Wichtig ist, dass das Eisen nur mit dem Tuch und nicht direkt mit dem Holz in Berührung kommt.
Nun noch einmal mit einem feinen Schleifpapier über die Stelle gehen, so dass die Fläche wieder eben ist. Zum Schluss schützendes Pflegewachs oder Öl auf die behandelte Stelle auftragen – je nachdem, wie das restliche Möbel auch behandelt wurde oder was der Hersteller empfiehlt.
dpa/tmn

Dellen in manchen Holzmöbeln kann man leicht reparieren: Erst abschleifen, dann ausbügeln. Foto: Christin Klose/dpa-tmn
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Tipp des Monats

Osteoporose vorbeugen: Bewegung macht die Knochen stabiler

Damit die Knochen stark bleiben, braucht es nicht nur eine Ernährung, in der ordentlich Calcium steckt. Warum auch Bewegung so wichtig ist.

Knochen müssen regelmäßig belastet werden, um stabil zu bleiben und weniger schnell zu brechen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Belastung für die Knochen heißt: Bewegung.

Ob Fußballtraining, Joggen, Pilates oder Radfahren: Vor allem dann, wenn es sportlich wird, regt Bewegung den Knochenstoffwechsel an.

„Dies geschieht durch die Muskeln, die am Knochen ziehen. Sie geben das Signal, mehr Calcium in das Skelettsystem zu transportieren und einzulagern“, so Prof. Uwe Maus von der DGOU. Dadurch gewinnen die Knochen an Stabilität – und auch Osteoporose wird vorgebeugt.

Auch die Ernährung zahlt auf die Knochenstärke ein

Besonders wichtig ist Sport übrigens für Kinder und Jugendliche. Denn bei ihnen baut sich die Knochenmasse noch auf.

Ganz ohne die Ernährung geht es aber nicht. Wichtig ist daher, reichlich Calcium zu sich zu nehmen – etwa durch Lebensmittel wie Milch, Hartkäse, Mineralwasser oder Spinat. Damit der Körper das gut verwerten kann, braucht es Vitamin D. Das bildet der Körper mithilfe von Sonnenlicht, es steckt aber auch in fettem Seefisch wie Hering oder Lachs.