Sieben Tipps für einen gesunden Rücken:

Bewegung hält gesund. Diese Aussage trifft auch und ganz besonders bei der Vorbeugung und Behandlung von Bandscheibenvorfällen zu. Ist bereits ein Bandscheibenvorfall aufgetreten, tut oftmals jede Bewegung weh. Deshalb gilt es zunächst eine Schmerzfreiheit zu erreichen.

Dazu werden zunächst schmerzlindernde und entzündungshemmende Medikamente verordnet. Danach kann man gezielt mit Maßnahmen der Physiotherapie und Bewegungstherapie beginnen. Oftmals gelingt es durch die entsprechende konservative Therapie einen operativen Eingriff zu vermeiden.

Wichtig ist, dass man danach dauerhaft die erlernten Übungen fortsetzt, um die Bandscheiben gesund zu erhalten. Nachstehend ein paar Tipps, die man gerne auch vorbeugend beherzigen kann, also bevor die ersten Beschwerden auftreten:

1. Vermeiden Sie dauerhafte Belastung der Wirbelsäule …
…durch zu langes Sitzen. Stehen Sie zwischendurch auf, laufen ein paar Schritte oder machen Sie ein paar Dehnungsübungen.

2. Am besten Sie gewöhnen sich an, …
… ihren Arbeitsalltag alle 30 bis 60 min für 1 bis 2 min zu unterbrechen, um sich kurz zu bewegen.

3. Wichtig ist das Liegen zum Feierabend.
Legen Sie ruhig die Beine hoch und machen Ihren Rücken lang, damit sich die Bandscheiben wieder mit Flüssigkeit füllen können.

4. Trinken Sie mindestens 2 – 3 Liter Flüssigkeit am Tag, …
… um auch den Flüssigkeitshaushalt in den Bandscheiben wieder aufzufüllen.

Angebote für Präventionskurse und/oder Angebote über den Gesundheitssportverein Klinikum Bad Salzungen e.V. gibt es bei Heidrun Inder.

5. Achten Sie auf eine ausreichende Kalziumzufuhr…
… mit Ihrer Nahrungsaufnahme. Kalziumträger sind z. B. Grünkohl, Brokkoli, grünes Blattgemüse, Nüsse, Milch, Joghurt, Quark.

6. Vermeiden Sie es, schwere Lasten zu tragen.
Falls es sich nicht vermeiden lässt, dann tragen Sie richtig. Zunächst in die Knie gehen, mit geraden Rücken vom Boden hochheben, das Gewicht am besten nahe am Körper tragen.

7. Treiben Sie regelmäßig Sport, …
… stärken Sie vor allem Ihre Rücken-, Bauch,- und Gesäßmuskulatur. Auch Gleichgewichtsübungen sind sehr ratsam. Außerdem helfen Entspannungsübungen für den erforderlichen Ausgleich. Sehr zu empfehlen sind Aqua-Fitness, Nordic Walking, Wirbelsäulengymnastik (Rehasport), Yoga, Autogenes Training und Progressive Muskelrelaxation. Klinikum Bad Salzungen

Heidrun Inder

GIZ Gesundheitsinformationszentrum Klinikum Bad Salzungen GmbH
Lindigallee 3
36433 Bad Salzungen
Telefon: 03695/64-4769
www.giz-badsalzungen.de

LUST AUF BEWEGUNG?

Termine für Kursangebote:
(Nordic Walking, PMR, Autogenes Training, Aqua Fitness) werden auf der Webseite des Klinikums hier und in der Presse veröffentlicht.

Dauerhafte Trainingsangebote:
Yoga als Mitglied im GSV,
Telefon: 03695/64-4769

Wirbelsäulengymnastik:
(Rehasport),
Telefon: 03695/609-409

Copyright – Verlagsgruppe HCSB

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Tipp des Monats

Osteoporose vorbeugen: Bewegung macht die Knochen stabiler

Damit die Knochen stark bleiben, braucht es nicht nur eine Ernährung, in der ordentlich Calcium steckt. Warum auch Bewegung so wichtig ist.

Knochen müssen regelmäßig belastet werden, um stabil zu bleiben und weniger schnell zu brechen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Belastung für die Knochen heißt: Bewegung.

Ob Fußballtraining, Joggen, Pilates oder Radfahren: Vor allem dann, wenn es sportlich wird, regt Bewegung den Knochenstoffwechsel an.

„Dies geschieht durch die Muskeln, die am Knochen ziehen. Sie geben das Signal, mehr Calcium in das Skelettsystem zu transportieren und einzulagern“, so Prof. Uwe Maus von der DGOU. Dadurch gewinnen die Knochen an Stabilität – und auch Osteoporose wird vorgebeugt.

Auch die Ernährung zahlt auf die Knochenstärke ein

Besonders wichtig ist Sport übrigens für Kinder und Jugendliche. Denn bei ihnen baut sich die Knochenmasse noch auf.

Ganz ohne die Ernährung geht es aber nicht. Wichtig ist daher, reichlich Calcium zu sich zu nehmen – etwa durch Lebensmittel wie Milch, Hartkäse, Mineralwasser oder Spinat. Damit der Körper das gut verwerten kann, braucht es Vitamin D. Das bildet der Körper mithilfe von Sonnenlicht, es steckt aber auch in fettem Seefisch wie Hering oder Lachs.