Hörsysteme bewahren die geistige Leistungsfähigkeit.

25 Jahre lang haben Wissenschaftler der Universität Bordeaux 3.670 Senioren ab 65 Jahre mit und ohne Hörverlust begleitet und ihre Gehirnleistung untersucht. Ein deutliches Ergebnis: Wer schlecht hörte und keine Hörgeräte trug, baute schneller geistig ab. Hörgeräte-Träger hatten stattdessen nach 25 Jahren die gleiche geistige Fitness wie Gleichaltrige mit gesundem Gehör.

Hörverlust und Demenz – dem Zusammenhang auf der Spur

Wenn es um das Hören geht, denkt jeder sofort an die Ohren. Doch Klänge kommen zwar in den Ohren an, das tatsächliche Verstehen aber passiert im Gehirn. Sobald jedoch das Hörvermögen nachlässt, verändern sich die Signale, die unser Gehirn gewohnt ist. Das ist anstrengend, und wir brauchen immer mehr geistige Energie, um die entstandenen Klang-Lücken zu ergänzen und mit Sinn zu füllen. Dazu kommt, dass im Laufe unseres Lebens obendrein die geistige Fitness nachlässt, und es vereinzelt leider auch in eine Demenz übergehen kann.

Moderne Technologie kann helfen!

Dank neuester Studien sehen wir aber zum ersten Mal konkrete Beweise dafür, dass Hörgeräte bei Menschen mit Hörminderung einem beschleunigten Verlust von geistigen Fähigkeiten vorbeugen können. Die dauernde Belastung und die Anstrengung, die das Gehirn unternimmt, um einen Hörverlust auszugleichen, können zu einer Vernachlässigung der anderen Hirnfunktionen führen.

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Gleichzeitig geht mit einem Hörverlust zumeist auch soziale Isolation einher – ein schon länger bekannter Risikofaktor für Demenz. Peter Möckel, Geschäftsführer der HÖRGERÄTE MÖCKEL GmbH bringt es auf den Punkt: „Das Risiko, schon bei einer geringen Hörschwäche an einer Form von Demenz zu erkranken, ist doppelt so hoch wie ohne Hörminderung. Bei einer starken Hörminderung verfünffacht sich das Risiko sogar. Die Wiederherstellung der Hörfähigkeit ist ein wesentlicher Mosaikstein in der Demenzvorbeugung. Hörgeräte wirken positiv auf soziale Interaktionen und die geistige Leistungsfähigkeit. Sie helfen unserem Gehirn, indem sie es bestmöglich bei seiner Versteharbeit unterstützen“, weiß der Hörakustiker. Die Verringerung des Demenzrisikos bei Menschen mit Hörminderung geht also mit der Tatsache einher, dass Hörgeräteträger sozial und geistig vergleichsweise aktiver sind und so dem schnelleren Abbau geistiger Fähigkeiten entgegenwirken. Höranstrengung und Konzentrationsaufwand werden stark reduziert. Das hält unser Gehirn fit, und wir bleiben länger aktiv.

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Tipp des Monats

Osteoporose vorbeugen: Bewegung macht die Knochen stabiler

Damit die Knochen stark bleiben, braucht es nicht nur eine Ernährung, in der ordentlich Calcium steckt. Warum auch Bewegung so wichtig ist.

Knochen müssen regelmäßig belastet werden, um stabil zu bleiben und weniger schnell zu brechen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Belastung für die Knochen heißt: Bewegung.

Ob Fußballtraining, Joggen, Pilates oder Radfahren: Vor allem dann, wenn es sportlich wird, regt Bewegung den Knochenstoffwechsel an.

„Dies geschieht durch die Muskeln, die am Knochen ziehen. Sie geben das Signal, mehr Calcium in das Skelettsystem zu transportieren und einzulagern“, so Prof. Uwe Maus von der DGOU. Dadurch gewinnen die Knochen an Stabilität – und auch Osteoporose wird vorgebeugt.

Auch die Ernährung zahlt auf die Knochenstärke ein

Besonders wichtig ist Sport übrigens für Kinder und Jugendliche. Denn bei ihnen baut sich die Knochenmasse noch auf.

Ganz ohne die Ernährung geht es aber nicht. Wichtig ist daher, reichlich Calcium zu sich zu nehmen – etwa durch Lebensmittel wie Milch, Hartkäse, Mineralwasser oder Spinat. Damit der Körper das gut verwerten kann, braucht es Vitamin D. Das bildet der Körper mithilfe von Sonnenlicht, es steckt aber auch in fettem Seefisch wie Hering oder Lachs.