Abnehmcoach empfiehlt Saft von Sellerie und Rote Bete.

Orangensaft schmeckt den meisten, Selleriesaft weniger. Geht es jedoch ums Abnehmen, hat der Gemüsesaft klare Vorteile. Nur über den gewöhnungsbedürftigen Geschmack müsste man halt hinwegsehen.

Wer auf eine kalorienarme Ernährung achtet und Gewicht reduzieren möchte, sollte anstelle von Fruchtsäften vermehrt Gemüsesäfte trinken. Dazu rät der Fitness- und Ernährungscoach Henri Ciplajevs. Traubensaft, Apfelsaft und Orangensaft etwa zählten wegen ihres hohen Zuckeranteils zu den sehr kalorienreichen Fruchtsäften.

Ciplajevs stellt klar: „Das bedeutet nicht, dass man das Obst in keinem Fall zu sich nehmen sollte.“ Doch gerade bei Fruchtsaft gilt: nur in Maßen verzehren. Sonst könne man unbewusst sehr viele Kalorien zu sich nehmen und gegebenenfalls an Gewicht sogar zulegen.

Gemüsesäfte sind viel besser geeignet, wenn es um gesunde Ernährung und das Abnehmen geht. Foto: dpa

Selleriesaft ist der Favorit

Unter den Gemüsesäften hat der Personal Trainer einen Favoriten: den Saft vom Stangensellerie. Der habe im Vergleich wenige Kalorien, sättige gut, rege die Verdauung an und könne beim Abnehmen unterstützen.

Zwar sei Selleriesaft für viele Menschen geschmacklich eher gewöhnungsbedürftig. „Die positiven Eigenschaften und die geringe Kalorienanzahl sind meiner Meinung nach aber Grund genug, über den Geschmack hinwegzusehen“, sagt Ciplajevs.
Wer an Selleriesaft geschmacklich gar nicht herankommt, für den könnte zum Beispiel Grapefruitsaft eine Alternative sein – zwar ein Obstsaft, der aber mit seinen Bitterstoffen punktet. Ingwersaft sei auch sehr gesund und könne die Fettverbrennung anregen, ebenso wie Rote-Bete-Saft. dpa

Copyright – Verlagsgruppe HCSB

Nach oben scrollen
2021_Logo_Schrift_Vorteilhaft-leben_Initiative_blanko

Tipp des Monats

Osteoporose vorbeugen: Bewegung macht die Knochen stabiler

Damit die Knochen stark bleiben, braucht es nicht nur eine Ernährung, in der ordentlich Calcium steckt. Warum auch Bewegung so wichtig ist.

Knochen müssen regelmäßig belastet werden, um stabil zu bleiben und weniger schnell zu brechen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Belastung für die Knochen heißt: Bewegung.

Ob Fußballtraining, Joggen, Pilates oder Radfahren: Vor allem dann, wenn es sportlich wird, regt Bewegung den Knochenstoffwechsel an.

„Dies geschieht durch die Muskeln, die am Knochen ziehen. Sie geben das Signal, mehr Calcium in das Skelettsystem zu transportieren und einzulagern“, so Prof. Uwe Maus von der DGOU. Dadurch gewinnen die Knochen an Stabilität – und auch Osteoporose wird vorgebeugt.

Auch die Ernährung zahlt auf die Knochenstärke ein

Besonders wichtig ist Sport übrigens für Kinder und Jugendliche. Denn bei ihnen baut sich die Knochenmasse noch auf.

Ganz ohne die Ernährung geht es aber nicht. Wichtig ist daher, reichlich Calcium zu sich zu nehmen – etwa durch Lebensmittel wie Milch, Hartkäse, Mineralwasser oder Spinat. Damit der Körper das gut verwerten kann, braucht es Vitamin D. Das bildet der Körper mithilfe von Sonnenlicht, es steckt aber auch in fettem Seefisch wie Hering oder Lachs.