SRH Zentralklinikum Suhl bringt zweite Krankenpflege-Klasse auf den Weg.

Die Entscheidung der Geschäftsführung in Südthüringens größtem Klinikum steht fest. Statt einer Klasse Pflege-Azubis im September werden künftig zwei Klassen an den Start gehen. Eine im September und eine im März. Mit diesem Schritt will das Klinikum den Bedürfnissen von Bewerberinnen und Bewerbern entgegenkommen.

Ausbildung Pflegefachfrau / Pflegefachmann:

  • Dauer: 3 Jahre
  • Abschluss: staatlich geprüfte/r
    Pflegefachfrau/Pflegefachmann
  • Praktische Einsätze auf den
    Stationen wechseln sich im
    sechs-Wochen-Rhythmus
    mit der Schule ab
  • Lohn schon zum Ausbildungsstart: 1.199€ brutto,
    zusätzlich Bücherpaket und convertible Laptop

Mehr Informationen: www.zentralklinikum-suhl.de

Fast 140 Auszubildende sind im SRH Zentralklinikum Suhl beschäftigt. Foto: SRH

Nach vielen Überlegungen zum Für und Wider einer zweiten Schulklasse pro Jahrgang und den damit verbundenen Anstrengungen, die Schule, Praxisanleiterinnen und das Klinikum sich stellen müssen, ist die Entscheidung gefallen: „Wir werden künftig zweimal im Jahr Zuckertütenfest feiern können“, freut sich Verwaltungs- und Pflegedirektorin Susanne Vohs.

Der Hintergrund der Entscheidung liegt auf der Hand: der demografische Wandel spielt auch in der Pflege eine Rolle, viele verlassen den Beruf aus Altersgründen. Der lokale Arbeitsmarkt ist begrenzt. Zeit, dagegen zu halten. „Motivierte Pflegekräfte wachsen nicht auf den Bäumen des Thüringer Waldes. Man muss sich aktiv um die besten eines jeden Jahrgangs bemühen, um gute Schülerinnen und Schüler und später tolle Schwestern und Pfleger zu haben“, ist Susanne Vohs überzeugt. Dazu gehöre es auch, mutig Neues zu wagen. So entstand der Plan, neben den 30 Ausbildungsplätzen im September künftig weitere 30 ab März anzubieten. „Wir kommen damit den Bedürfnissen junger Menschen entgegen und ermöglichen ihnen die Orientierung, die sie brauchen“, ist Vohs sicher.

Mit dieser Möglichkeit biete man etwas an, was in Südthüringen noch nicht so häufig der Fall ist. „Zusammengefasst: wir haben exzellenten Ausbildungsmöglichkeiten in unserem wirklich breit aufgestellten Klinikum. Wir haben eine eigene Berufsfachschule direkt im Klinikum integriert. Wir bieten einen richtig guten Lohn schon in der Lehre und jetzt auch noch den flexiblen Ausbildungsstart. Unser Angebot ist für alle, die sich für den Schwestern- oder Pflegerberuf interessieren, die beste Option“, so Vohs.

Das neue Angebot richtet sich an alle jene, die aus verschiedenen Gründen zum September noch nicht in die Ausbildung gestartet sind. Beispielsweise diejenigen, die ihren Ausbildungsplatz lieber wechseln möchten, die sich für eine Ausbildung statt Abitur entscheiden, die ihren Freiwilligendienst beenden, die vielleicht nach ihrem Abschluss noch Reisen waren oder die einen anderen guten Grund hatten, nicht im September mit einer Ausbildung zu beginnen.

Um noch sicherer in den Wunschberuf zu starten, werden wir darüber hinaus „Pakete“ mit einem vorgelagerten 6monatigen FSJ für Unentschlossene anbieten. Der Vorteil des März-Beginns liegt auf der Hand: es ist ein Fast-Track (Schnellspur) für all jene, die im Oktober September noch nicht so weit waren, aber nicht ein ganzes Jahr lang warten möchten.

„Als Klinikum versuchen wir, so flexibel wie möglich auf die geänderten Anforderungen von Bewerberinnen und Bewerbern einzugehen. Wir verlangen von unseren Auszubildenden viel Einsatz. Da wollen wir es nicht daran mangeln lassen. Ich bin ganz sicher, dass unsere Initiative zu einer Win-Win-Situation wird“, so Vohs.

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Tipp des Monats

Osteoporose vorbeugen: Bewegung macht die Knochen stabiler

Damit die Knochen stark bleiben, braucht es nicht nur eine Ernährung, in der ordentlich Calcium steckt. Warum auch Bewegung so wichtig ist.

Knochen müssen regelmäßig belastet werden, um stabil zu bleiben und weniger schnell zu brechen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Belastung für die Knochen heißt: Bewegung.

Ob Fußballtraining, Joggen, Pilates oder Radfahren: Vor allem dann, wenn es sportlich wird, regt Bewegung den Knochenstoffwechsel an.

„Dies geschieht durch die Muskeln, die am Knochen ziehen. Sie geben das Signal, mehr Calcium in das Skelettsystem zu transportieren und einzulagern“, so Prof. Uwe Maus von der DGOU. Dadurch gewinnen die Knochen an Stabilität – und auch Osteoporose wird vorgebeugt.

Auch die Ernährung zahlt auf die Knochenstärke ein

Besonders wichtig ist Sport übrigens für Kinder und Jugendliche. Denn bei ihnen baut sich die Knochenmasse noch auf.

Ganz ohne die Ernährung geht es aber nicht. Wichtig ist daher, reichlich Calcium zu sich zu nehmen – etwa durch Lebensmittel wie Milch, Hartkäse, Mineralwasser oder Spinat. Damit der Körper das gut verwerten kann, braucht es Vitamin D. Das bildet der Körper mithilfe von Sonnenlicht, es steckt aber auch in fettem Seefisch wie Hering oder Lachs.