Der Strahlregler lässt weniger Wasser durchfließen.

Haben Sie schon mal von Strahlreglern gehört? Das sind kleine Siebe, die vor den Wasserhahn geschraubt werden. Sie reduzieren den Durchfluss von Wasser durch den Hahn. Teils mischen sie auch noch Luft in den Wasserstrahl, sodass man für den üblich starken Strahl weniger Wasser benötigt. Die kleinen Helfer werden auch Perlstrahler oder Luftsprudler genannt oder mit dem Markennamen Perlator bezeichnet – und finden sich zum Beispiel im Baumarkt. Sie können laut der gemeinnützigen Beratungsorganisation co2online den Wasserverbrauch bis um die Hälfte reduzieren. Das senkt beim Gebrauch von Warmwasser die Energiekosten.

Duschsparkopf: Zwei- bis dreimal geringerer Wasserverbrauch

Eine weiteres Puzzlestück beim Energiesparen ist der Sparduschkopf. Wassersparende Brausen haben eine Durchflussmenge von etwa fünf bis sechs Litern pro Minute, herkömmliche Duschköpfe verbrauchen mindestens zwei- bis dreimal so viel. Und man merkt kaum einen Unterschied zwischen den Modellen beim Duschen.

Der Strahlregler wird vor den Wasserhahn geschraubt und lässt weniger Wasser durchfließen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Wichtig ist aber, eine wirklich wassersparende Duschbrause zu finden. Die Bezeichnungen „Eco“ oder „sparsam“ geben laut co2online zwar Hinweise darauf, seien aber keine Garantie. dpa/tmn

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Tipp des Monats

Osteoporose vorbeugen: Bewegung macht die Knochen stabiler

Damit die Knochen stark bleiben, braucht es nicht nur eine Ernährung, in der ordentlich Calcium steckt. Warum auch Bewegung so wichtig ist.

Knochen müssen regelmäßig belastet werden, um stabil zu bleiben und weniger schnell zu brechen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Belastung für die Knochen heißt: Bewegung.

Ob Fußballtraining, Joggen, Pilates oder Radfahren: Vor allem dann, wenn es sportlich wird, regt Bewegung den Knochenstoffwechsel an.

„Dies geschieht durch die Muskeln, die am Knochen ziehen. Sie geben das Signal, mehr Calcium in das Skelettsystem zu transportieren und einzulagern“, so Prof. Uwe Maus von der DGOU. Dadurch gewinnen die Knochen an Stabilität – und auch Osteoporose wird vorgebeugt.

Auch die Ernährung zahlt auf die Knochenstärke ein

Besonders wichtig ist Sport übrigens für Kinder und Jugendliche. Denn bei ihnen baut sich die Knochenmasse noch auf.

Ganz ohne die Ernährung geht es aber nicht. Wichtig ist daher, reichlich Calcium zu sich zu nehmen – etwa durch Lebensmittel wie Milch, Hartkäse, Mineralwasser oder Spinat. Damit der Körper das gut verwerten kann, braucht es Vitamin D. Das bildet der Körper mithilfe von Sonnenlicht, es steckt aber auch in fettem Seefisch wie Hering oder Lachs.