So gestalten Sie Ihren Garten seniorengerecht.

Der eigene Garten ist für viele Senioren eine Erfüllung. Er hält sie geistig und körperlich fit. Doch mit den Jahren kann es passieren, dass Rücken und Knie nicht mehr mitspielen. Müssen ältere Menschen deshalb auf ihr Hobby verzichten? Auf keinen Fall – aber sie sollten ihren Garten seniorengerecht gestalten. Ein Hochbeet zum Beispiel sorgt dafür, dass ältere Menschen bequem im Stehen oder sogar im Sitzen gärtnern können. Das mühselige Bücken und Hinknien entfällt.

Gärtnern leichtgemacht: Hochbeete haben einen großen Nutzen. Foto: smoksi - stock.adobe.com

Hochbeete bieten viele Vorteile

Experten empfehlen, das Beet in einer Höhe von 80 bis 120 Zentimetern anzulegen und die Breite auf ca. 130 Zentimeter zu beschränken, damit die Senioren alle Pflanzen gut erreichen. Als Baumaterial eignen sich Holz oder Stein. Hochbeete bieten noch weitere Vorteile: Auch auf der Terrasse oder dem Balkon sind sie eine Möglichkeit zu gärtnern. Größere Gärten können durch Hochbeete strukturiert werden. Damit der Spaß am Gärtnern erhalten bleibt, müssen Senioren auf weitere Dinge achten, unabhängig davon, ob sie ein Hochbeet nutzen. So wird das Gießen mit den Jahren immer anstrengender. Hier kann ein automatisches Wassersystem dafür sorgen, dass der Rasen automatisch gewässert wird. Rasenmähroboter verringern zudem den Arbeitsaufwand beim Mähen.

Um Stürze zu vermeiden, sollten die Wege befestigt werden und breit genug für einen Rollator oder einen Rollstuhl sein. Treppen benötigen einen Handlauf. Und schließlich ist eine Beleuchtung der Gartenwege unerlässlich, um mögliche Stolperfallen auch in der Dämmerung und im Dunkeln zu sehen.

Mit ein paar Tipps können Sie auch im Alter Ihren Garten genießen und darin werkeln. Foto: DenisProduction.com - stock.adobe

Das finanzielle Budget vergrößern

Damit Senioren bis ins hohe Alter selbstbestimmt in der eigenen Immobilie leben und ihren Garten pflegen können, benötigen sie genügend Budget. Eine Immobilienrente ist eine Möglichkeit, in gewohnter Umgebung wohnen zu bleiben und das Geld flüssig zu machen, das in der Immobilie gebunden ist. Die Immobilienrente ist eine sehr sichere Form der Altersfinanzierung. Senioren verkaufen dabei ihr Haus oder die Eigentumswohnung an ein entsprechendes Unternehmen. Dieses gewährt ihnen im Gegenzug ein lebenslanges Wohnrecht und eine Leibrente, beides wird an erster Stelle im Grundbuch gesichert. Die Leibrente wird flexibel als monatliche Zahlung, Einmalzahlung oder einer Kombination aus beidem ausgezahlt. Damit können Senioren den Umbau finanzieren und haben auch noch Geld für weitere Anschaffungen oder Pflegeleistungen. akz-o

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Tipp des Monats

Osteoporose vorbeugen: Bewegung macht die Knochen stabiler

Damit die Knochen stark bleiben, braucht es nicht nur eine Ernährung, in der ordentlich Calcium steckt. Warum auch Bewegung so wichtig ist.

Knochen müssen regelmäßig belastet werden, um stabil zu bleiben und weniger schnell zu brechen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Belastung für die Knochen heißt: Bewegung.

Ob Fußballtraining, Joggen, Pilates oder Radfahren: Vor allem dann, wenn es sportlich wird, regt Bewegung den Knochenstoffwechsel an.

„Dies geschieht durch die Muskeln, die am Knochen ziehen. Sie geben das Signal, mehr Calcium in das Skelettsystem zu transportieren und einzulagern“, so Prof. Uwe Maus von der DGOU. Dadurch gewinnen die Knochen an Stabilität – und auch Osteoporose wird vorgebeugt.

Auch die Ernährung zahlt auf die Knochenstärke ein

Besonders wichtig ist Sport übrigens für Kinder und Jugendliche. Denn bei ihnen baut sich die Knochenmasse noch auf.

Ganz ohne die Ernährung geht es aber nicht. Wichtig ist daher, reichlich Calcium zu sich zu nehmen – etwa durch Lebensmittel wie Milch, Hartkäse, Mineralwasser oder Spinat. Damit der Körper das gut verwerten kann, braucht es Vitamin D. Das bildet der Körper mithilfe von Sonnenlicht, es steckt aber auch in fettem Seefisch wie Hering oder Lachs.