Bunte Lichter an einem dunklen Novemberabend – so sieht Sankt Martin in vielen deutschen Gemeinden und Städten aus. Aber bevor diese bunten Lichter leuchten können, muss gebastelt werden.

Entweder mit einer Bastelvorlage aus dem Geschäft oder in akribischer Eigenarbeit: Eine Laterne muss her. In vielen Kindergärten und Schulen wird überlegt, geplant und gebastelt. Für alle, die sich auch zu Hause kreativ ausprobieren möchten, ist diese klassische Bastelidee eine tolle Möglichkeit.

Ganz nach dem Motto „Sonne, Mond und Sterne“ – der bunte Mond mit natürlichem Kleister

Utensilien: buntes Transparenzpapier (mehrere Bögen), ein Luftballon (rund), Laternen-Drahtbügel, Schere, Lichterkette (batteriebetrieben) und Ast oder Laternenstab, Utensilien für selbst hergestellten Kleister (für einen großen Ballon), 150 g Mehl, 700 ml Wasser.
Vorbereitung: Den Kleister gerne einen Tag vorher ansetzen, dann klebt er richtig gut. Hierfür das Wasser aufkochen, den Herd ausschalten und das Mehl einrühren. Wenn keine Klumpen mehr zu sehen sind, ist der Kleister fertig und kann ruhen.

Das Transparenzpapier in Fetzen reißen. Große, kleine Stücke, hier muss es nicht genau sein. Den Ballon aufblasen. Am besten nicht zu prall, da sonst die Gefahr besteht, dass er platzt.

„Ich gehe mit meiner Laterne“ – Bastelidee für jedermann
Foto: pixabay.com/sp-o

Nun kann der Ballon nach und nach mit Kleister bestrichen werden. Dies geht gut mit den Fingern. Nach dem Aufbringen des Kleisters an einer Stelle direkt auch die Papierfetzen anbringen und glatt streichen. So wird nun der ganze Ballon rundherum mit den Papierfetzen beklebt. Welche Farben und welche Menge, ist dem persönlichen Geschmack überlassen. Tipp: beim Arbeiten den Ballon auf einer Schüssel abstellen, so bleibt er an Ort und Stelle.

Wichtig: Um den Knoten herum einen ca. 15 cm großen Kreis aussparen. Hier wird nach Trocknung des Kunstwerks ein Loch für die Lichterkette oder einen Laternenstab ausgeschnitten.

Es kann losgehen: Den Ballon einige Tage gut trocknen lassen. Oben am Knoten wie beschrieben ein Loch hineinschneiden und an dieser Öffnung links und rechts nochmal zwei kleine Löcher hineinstechen. Hier wird der Laternenbügel befestigt. An diesem kann der selbst gesammelte Ast oder ein Laternenstab befestigt werden. Falls der Ast zum Einsatz kommt, wird in die Laterne eine batteriebetriebene Lichterkette gegeben. Jetzt kann es endlich losgehen. akz-o

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Tipp des Monats

Osteoporose vorbeugen: Bewegung macht die Knochen stabiler

Damit die Knochen stark bleiben, braucht es nicht nur eine Ernährung, in der ordentlich Calcium steckt. Warum auch Bewegung so wichtig ist.

Knochen müssen regelmäßig belastet werden, um stabil zu bleiben und weniger schnell zu brechen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Belastung für die Knochen heißt: Bewegung.

Ob Fußballtraining, Joggen, Pilates oder Radfahren: Vor allem dann, wenn es sportlich wird, regt Bewegung den Knochenstoffwechsel an.

„Dies geschieht durch die Muskeln, die am Knochen ziehen. Sie geben das Signal, mehr Calcium in das Skelettsystem zu transportieren und einzulagern“, so Prof. Uwe Maus von der DGOU. Dadurch gewinnen die Knochen an Stabilität – und auch Osteoporose wird vorgebeugt.

Auch die Ernährung zahlt auf die Knochenstärke ein

Besonders wichtig ist Sport übrigens für Kinder und Jugendliche. Denn bei ihnen baut sich die Knochenmasse noch auf.

Ganz ohne die Ernährung geht es aber nicht. Wichtig ist daher, reichlich Calcium zu sich zu nehmen – etwa durch Lebensmittel wie Milch, Hartkäse, Mineralwasser oder Spinat. Damit der Körper das gut verwerten kann, braucht es Vitamin D. Das bildet der Körper mithilfe von Sonnenlicht, es steckt aber auch in fettem Seefisch wie Hering oder Lachs.