Die neue BRK-Servicezentrale in Bayreuth koordiniert täglich 40 Alarme.

Für 1.500 Teilnehmer des BRK Hausnotrufsystems in Stadt und Landkreis Bayreuth garantiert das Rote Kreuz schnelle Hilfe im Notfall. Als zuverlässiger Partner bietet das Rote Kreuz in Bayreuth Hilfe vor Ort und setzt dabei auf qualifizierte Mitarbeitende des eigenen Hausnotruf-Hintergrunddienstes.

Mit der Inbetriebnahme einer eigenen Servicezentrale in der Bayreuther Hindenburgstraße im April dieses Jahres wurde ein weiteres Teilelement der Hilfeleistungskette vollständig in das Hilfeleistungssystem des Roten Kreuzes vor Ort aufgenommen.

Rund um die Uhr wird dort nun die Annahme von Hausnotrufalarmen über ein modernes EDV-System garantiert und je nach Situation die Entsendung von Bezugspersonen aus dem persönlichen Umfeld, des Hausnotruf-Hintergrunddienst des BRKs oder – im Notfall – des öffentlich-rechtlichen Rettungsdienstes und Notarztes über die Integrierte Leitstelle veranlasst.

Foto: BRK Bayreuth

Für die Teilnehmer des BRK Hausnotrufsystems in Stadt und Landkreis Bayreuth bietet die Basis in Bayreuth den großen Vorteil, alle wichtigen Dienstleistungen für sicheres und selbst bestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden unter einem Dach vereint zu wissen. Technische Probleme und individuelle Bedürfnisse können so schnell und unkompliziert über einen persönlichen Ansprechpartner gelöst werden.

Aber auch der BRK Kreisverband Bayreuth selbst zieht einen Benefit aus der eigenen Servicezentrale direkt vor Ort. Die Unabhängigkeit von großen, bayernweiten Systemnetzen macht es möglich, weit flexibler auf neue technologische Entwicklungen und neue Endgeräte auf dem Markt zu reagieren. So können diese viel einfacher und schneller in das bestehende System integriert und für die Teilnehmer anwendbar gemacht werden. Ortskundige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Servicezentrale können zudem den ausrückenden Hintergrunddienst bei der Anfahrt deutlich besser unterstützen. Täglich gehen über 40 Alarme des Hausnotrufsystems in der BRK-Servicezentrale in Bayreuth ein und werden rund um die Uhr sieben Tag in der Woche bearbeitet.

Neben der zentralen Entgegennahme des Hausnotrufs ist in der Servicezentrale auch die Disposition der Patientenfahrten des BRK-Fahrdienstes verortet (Telefon: 0180 19 222 01). Die BRK-Servicezentrale koordiniert dabei die Touren von acht Spezialfahrzeugen, in denen Fahrten liegend, sitzend oder im eigenen Rollstuhl möglich sind. Am Tag werden so über 50 Einsätze des BRK-Patientenfahrdienstes zwischen Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern, Arztpraxen und den Wohnorten der Patienten koordiniert.

Der erfolgreichen Inbetriebnahme der zentralen Hausnotrufbearbeitung in der BRK-Servicezentrale ging eine zweijährige Planungs- und Umbauphase voran. Hierbei waren neben einer aufwendigen Ertüchtigung der technischen Infrastruktur der Geschäftsstelle des BRK Kreisverbandes Bayreuth in den Bayreuther Hindenburgstraße auch umfassende Schulungen der BRK-Mitarbeitenden notwendig.

Für die Zukunft plant das Rote Kreuz in Bayreuth einen weiteren Ausbau der BRK-Servicezentrale. Neben der Annahme von Hausnotruf-Alarmen und der Koordination des Patientenfahrdienstes ist dann der Einsatz der BRK-Servicezentrale Bayreuth als vorgeschaltete Servicestelle für alle beim Roten Kreuz in Bayreuth eingehenden Anrufe geplant. An 365 Tagen rund um die Uhr besetzt, dient die BRK-Servicezentrale dann zukünftig allen Anrufern als erster Ansprechpartner für deren Anliegen und Hilfeersuchen.

BRK Kreisverband Bayreuth
Hindenburgstraße 10
95445 Bayreuth
Telefon: 0921 403-0
www.brk-bayreuth.de

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Tipp des Monats

Osteoporose vorbeugen: Bewegung macht die Knochen stabiler

Damit die Knochen stark bleiben, braucht es nicht nur eine Ernährung, in der ordentlich Calcium steckt. Warum auch Bewegung so wichtig ist.

Knochen müssen regelmäßig belastet werden, um stabil zu bleiben und weniger schnell zu brechen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Belastung für die Knochen heißt: Bewegung.

Ob Fußballtraining, Joggen, Pilates oder Radfahren: Vor allem dann, wenn es sportlich wird, regt Bewegung den Knochenstoffwechsel an.

„Dies geschieht durch die Muskeln, die am Knochen ziehen. Sie geben das Signal, mehr Calcium in das Skelettsystem zu transportieren und einzulagern“, so Prof. Uwe Maus von der DGOU. Dadurch gewinnen die Knochen an Stabilität – und auch Osteoporose wird vorgebeugt.

Auch die Ernährung zahlt auf die Knochenstärke ein

Besonders wichtig ist Sport übrigens für Kinder und Jugendliche. Denn bei ihnen baut sich die Knochenmasse noch auf.

Ganz ohne die Ernährung geht es aber nicht. Wichtig ist daher, reichlich Calcium zu sich zu nehmen – etwa durch Lebensmittel wie Milch, Hartkäse, Mineralwasser oder Spinat. Damit der Körper das gut verwerten kann, braucht es Vitamin D. Das bildet der Körper mithilfe von Sonnenlicht, es steckt aber auch in fettem Seefisch wie Hering oder Lachs.