Heuschnupfen? Oder doch Covid-19?

Die Bayreuther Apothekengemeinschaft informiert über die Unterschiede.

Jetzt ist wieder die Zeit: Die Pollen fliegen, und Allergiker reagieren. Immer häufiger leiden auch ältere Menschen unter Heuschnupfen, der Auswirkungen auf das gesundheitliche Wohlbefinden haben kann. Und viele fragen sich, ob sie nicht doch der Corona-Virus erwischt hat, wenn die Nase läuft.

„Wer in diesen Tagen an den bekannten Heuschnupfen-Symptomen leidet, sollte nicht in Panik verfallen“, beruhigt Britta Priemer von der Bayreuther Apothekengemeinschaft. Normale Körpertemperatur ohne Fieber, ein anfallsartiger Niesreiz, Schnupfen oder gerötete Augen seien ganz normal für einen Heuschnupfen – „vor allem, wenn diese Symptome jedes Jahr auftreten und vor allem nach einem Aufenthalt im Freien.“ Zum Arzt-Kontakt rät sie, wenn Fieber oder trockener Husten hinzukommen.

Blühende Bäume und Gräser sind für Allergiker ein echtes Problem Foto dplett stockadobecom

Wer unter Heuschnupfen leidet, sollte sich an folgende Tipps halten, um die Beschwerden zu minimieren:

  • Auf dem Land eher abends, in der Stadt eher morgens lüften. Dabei immer nur Stoßlüften.
  • Zigarettenrauch und gechlortes Wasser meiden.
  • Haare lieber abends waschen, damit Pollen nicht auf das Kopfkissen gelangen.
  • Pollenfilter im Auto installieren und regelmäßig auswechseln.

Allerdings steigt die Zahl der Heuschnupfen-Allergiker stetig an – auch in der älteren Zielgruppe. Warum das so ist, kann nicht endgültig beantwortet werden. „Grund kann zum Beispiel ein erhöhter Hygienestandard sein“, so Britta Priemer. „Das Immunsystem wird unterfordert, sodass es zu einer Überbewertung anderer Fremdstoffe kommt.“ Aber auch klimatische Veränderungen können Ursache sein.

 

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Die Bayreuther Apothekengemeinschaft:

  • Adler Apotheke in Bayreuth
  • Apotheke im Rotmain Center in Bayreuth
  • Hof Apotheke in Bayreuth
  • Hummelgau Apotheke in Mistelbach
  • Storchen Apotheke in Heinersreuth
  • Apotheke am Schlossberg in Neudrossenfeld

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Tipp des Monats

Osteoporose vorbeugen: Bewegung macht die Knochen stabiler

Damit die Knochen stark bleiben, braucht es nicht nur eine Ernährung, in der ordentlich Calcium steckt. Warum auch Bewegung so wichtig ist.

Knochen müssen regelmäßig belastet werden, um stabil zu bleiben und weniger schnell zu brechen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Belastung für die Knochen heißt: Bewegung.

Ob Fußballtraining, Joggen, Pilates oder Radfahren: Vor allem dann, wenn es sportlich wird, regt Bewegung den Knochenstoffwechsel an.

„Dies geschieht durch die Muskeln, die am Knochen ziehen. Sie geben das Signal, mehr Calcium in das Skelettsystem zu transportieren und einzulagern“, so Prof. Uwe Maus von der DGOU. Dadurch gewinnen die Knochen an Stabilität – und auch Osteoporose wird vorgebeugt.

Auch die Ernährung zahlt auf die Knochenstärke ein

Besonders wichtig ist Sport übrigens für Kinder und Jugendliche. Denn bei ihnen baut sich die Knochenmasse noch auf.

Ganz ohne die Ernährung geht es aber nicht. Wichtig ist daher, reichlich Calcium zu sich zu nehmen – etwa durch Lebensmittel wie Milch, Hartkäse, Mineralwasser oder Spinat. Damit der Körper das gut verwerten kann, braucht es Vitamin D. Das bildet der Körper mithilfe von Sonnenlicht, es steckt aber auch in fettem Seefisch wie Hering oder Lachs.