Kleidung länger und weniger warm waschen.

Kürzer duschen oder die Lampen öfter ausknipsen: Energiesparen funktioniert im Haushalt schon mit kleinen Kniffen. Auch beim Wäschewaschen können Menschen mithilfe von niedrigen Wassertemperaturen ihren Geldbeutel schonen.

Wird etwa konsequent mit einem „Eco 40-60“-Waschgang statt einem 60-Grad-Baumwollprogramm gewaschen, könne ein Zwei-Personen-Haushalt rund 110 Kilowattstunden Energie pro Jahr sparen. Somit spare man 55 Euro in einem Jahr bei einem Preis von 50 Cent pro Kilowattstunde, rechnet das Forum Waschen beispielhaft vor. Mit länger dauernden Waschprogrammen wie „Eco 40-60“ sparen Verbraucher demnach in der Regel Energie ein, weil die Wäsche hier mit einer niedrigeren Temperatur gewaschen wird. Während beim Drehen der Trommel, dem Schleudern und dem Abpumpen des Wassers im Vergleich wenig Energie verbraucht wird, benötigt die Waschmaschine für das Aufheizen des Wassers viel Energie, so das Forum Waschen.

Dass Kurzprogramme sparsamer sind, ist hingegen meist ein Trugschluss: Sie arbeiten demnach oft mit viel Wasser und höherem Energieeinsatz, um Dreck an der Kleidung schnell zu entfernen. Zusammengefasst sparen längere Waschgänge mit niedriger Waschtemperatur also Energie ein. Mindestens einmal im Monat sollte aber mit mindestens 60 Grad oder mehr gewaschen werden, rät das Forum Waschen: Das sei für die Hygiene der Waschmaschine wichtig. dpa/tmn

Mit niedrigeren Temperaturen lässt sich beim Wäschewaschen Energie sparen. Foto: dpa-tmn/Zacharie Scheurer

Copyright – Verlagsgruppe HCSB

Scroll to Top
2021_Logo_Schrift_Vorteilhaft-leben_Initiative_blanko

Tipp des Monats

Osteoporose vorbeugen: Bewegung macht die Knochen stabiler

Damit die Knochen stark bleiben, braucht es nicht nur eine Ernährung, in der ordentlich Calcium steckt. Warum auch Bewegung so wichtig ist.

Knochen müssen regelmäßig belastet werden, um stabil zu bleiben und weniger schnell zu brechen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Belastung für die Knochen heißt: Bewegung.

Ob Fußballtraining, Joggen, Pilates oder Radfahren: Vor allem dann, wenn es sportlich wird, regt Bewegung den Knochenstoffwechsel an.

„Dies geschieht durch die Muskeln, die am Knochen ziehen. Sie geben das Signal, mehr Calcium in das Skelettsystem zu transportieren und einzulagern“, so Prof. Uwe Maus von der DGOU. Dadurch gewinnen die Knochen an Stabilität – und auch Osteoporose wird vorgebeugt.

Auch die Ernährung zahlt auf die Knochenstärke ein

Besonders wichtig ist Sport übrigens für Kinder und Jugendliche. Denn bei ihnen baut sich die Knochenmasse noch auf.

Ganz ohne die Ernährung geht es aber nicht. Wichtig ist daher, reichlich Calcium zu sich zu nehmen – etwa durch Lebensmittel wie Milch, Hartkäse, Mineralwasser oder Spinat. Damit der Körper das gut verwerten kann, braucht es Vitamin D. Das bildet der Körper mithilfe von Sonnenlicht, es steckt aber auch in fettem Seefisch wie Hering oder Lachs.