Testen, testen, testen.

Schnelltests können im Rotmain-Center und in der Schlossgalerie in Bayreuth gemacht werden.

Möglichst viele, möglichst schnelle Tests: Das ist die neue Strategie im Kampf gegen das Corona-Virus. Um die Testkapazitäten zu erweitern, hat die Stadt Bayreuth für die Bürgerinnen und Bürger in Stadt und Landkreis zwei neue Schnelltest-Zentren aufgebaut. Unterstützung bekommt sie dabei von den Partnern von Vorteilhaft leben, der Bayreuther Apothekengemeinschaft und dem BRK Kreisverband Bayreuth.

Hingehen, testen lassen, kurz warten: Schon nach 15 Minuten liegt das Testergebnis vor. Diese Schnelltests sind für die nächste Zeit eine der wichtigsten Waffen, um das Infektionsgeschehen in den Griff zu bekommen, die Inzidenz-Werte zu senken und eine Öffnung von Geschäften und Restaurants wieder stückweise zu ermöglichen.

Um die Testkapazitäten zu erweitern, hat die Stadt Bayreuth jetzt zusätzliche Testkapazitäten für die Bürgerinnen und Bürger aus der Stadt und dem Landkreis Bayreuth geschaffen: Eines der Testzentren ist im Rotmain-Center, eines in der Schlossgalerie am La-Spezia-Platz.

Für den Betrieb ist die Stadt Partnerschaften eingegangen. So stellt die Bayreuther Apothekengemeinschaft das Personal für das Testzentrum im Rotmain-Center, die Räumlichkeiten werden von der Bäckerei Brunner im derzeit ungenutzten Cafe-Bereich gleich neben dem Eingang von der Rotmainhalle aus zur Verfügung gestellt. Um das Personal für das Schnell-Testzentrum in der Schlossgalerie kümmert sich der BRK Kreisverband Bayreuth.

Ein Gemeinschaftsprojekt von Stadt und Bayreuther Apothekengemeinschaft: Das Schnelltest-Zentrum im Rotmain-Center, zu dessen Eröffnung Oberbürgermeister Thomas Ebersberger (Mitte) gekommen war. Foto: Apothekengemeinschaft

Kostenloser Schnelltest

Der Ablauf der Schnelltests ist einfach gestaltet: Jeder, der getestet werden will, zieht eine Nummer und wird dann aufgerufen. Beim Test selbst, durchgeführt von geschultem Fachpersonal, wird mit einem Stäbchen eine Probe aus der Nase entnommen. 15 Minuten beträgt dann die Zeit im Wartebereich, bis der Test ausgewertet ist und das Ergebnis vorliegt. Der Test ist für alle Bürgerinnen und Bürger kostenlos.

„Wichtig zu wissen ist, dass unsere Ergebnisse nicht in die Statistik eingehen. Erst wenn ein PCR-Test gemacht wurde und dieser ebenfalls positiv ausfällt, fließt das Ergebnis in die Statistik ein“, erläutert Wolfgang Bauer von der Bayreuther Apothekengemeinschaft.

Das Ergebnis des Schnelltests gibt den Menschen also vor allem die Sicherheit, zum Zeitpunkt des Tests negativ gewesen zu sein. Und eröffnet im Rahmen der Öffnungsstrategien weitere Möglichkeiten, wie beispielsweise Geschäfts- oder Restaurantbesuche.

Schnelltests in der Schlossgalerie am La-Spezia-Platz von Montag bis Freitag von 12 bis 18 Uhr. Foto: BRK Bayreuth

Die Ergebnisse seien zu 99 Prozent sicher, stellen aber eben nur eine Momentaufnahme dar. Bauer weist allerdings auch darauf hin, dass Menschen, die bereits Symptome zeigen, nicht zur Teststation kommen dürfen. „Bei Fieber oder starkem Husten dürfen wir hier in der Station nicht testen.“

Gute Zusammenarbeit

Besonders stolz ist Wolfgang Bauer auf das gesamte Team, das innerhalb kürzester Zeit die Teststation auf die Beine gestellt hat. Ferner lobte er die gute Zusammenarbeit mit dem Rotmain-Center und der Stadt Bayreuth. Von deren Seite zeigte sich Oberbürgermeister Thomas Ebersberger ebenfalls erfreut über die gute und reibungslose Zusammenarbeit. Wie notwendig eine solche Teststation ist, haben schon die ersten Tage gezeigt.

Teststationen in Bayreuth

  • Schnelltests im Rotmain-Center von Montag bis Freitag von 10 bis 16 Uhr
  • Schnelltests in der Schlossgalerie am La-Spezia-Platz von Montag bis Freitag von 12 bis 18 Uhr

Die PCR-Tests werden weiterhin im Testzentrum in Aichig nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung durchgeführt.

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Tipp des Monats

Osteoporose vorbeugen: Bewegung macht die Knochen stabiler

Damit die Knochen stark bleiben, braucht es nicht nur eine Ernährung, in der ordentlich Calcium steckt. Warum auch Bewegung so wichtig ist.

Knochen müssen regelmäßig belastet werden, um stabil zu bleiben und weniger schnell zu brechen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Belastung für die Knochen heißt: Bewegung.

Ob Fußballtraining, Joggen, Pilates oder Radfahren: Vor allem dann, wenn es sportlich wird, regt Bewegung den Knochenstoffwechsel an.

„Dies geschieht durch die Muskeln, die am Knochen ziehen. Sie geben das Signal, mehr Calcium in das Skelettsystem zu transportieren und einzulagern“, so Prof. Uwe Maus von der DGOU. Dadurch gewinnen die Knochen an Stabilität – und auch Osteoporose wird vorgebeugt.

Auch die Ernährung zahlt auf die Knochenstärke ein

Besonders wichtig ist Sport übrigens für Kinder und Jugendliche. Denn bei ihnen baut sich die Knochenmasse noch auf.

Ganz ohne die Ernährung geht es aber nicht. Wichtig ist daher, reichlich Calcium zu sich zu nehmen – etwa durch Lebensmittel wie Milch, Hartkäse, Mineralwasser oder Spinat. Damit der Körper das gut verwerten kann, braucht es Vitamin D. Das bildet der Körper mithilfe von Sonnenlicht, es steckt aber auch in fettem Seefisch wie Hering oder Lachs.