Damit Radfahren mehr Spaß macht, sorgt das reha team Nordbayern für den richtigen Sitz.

Das Angebot an unterschiedlichen Fahrradtypen – seien sie elektrisch oder mit reiner Muskelkraft betrieben – ist schier unerschöpflich. Ob als Genussradler zur Erholung, als umweltbewusster Pendler oder als ambitionierter Freizeitsportler – das Fahrrad ist aus unserem Leben nicht weg zu denken.

Umso wichtiger ist es, dafür zu sorgen, dass das Radeln nicht nur die Umwelt, sondern auch unseren Körper schont und somit dauerhaft Spaß macht. Denn leider gibt es in den Beziehung Mensch-Fahrrad „Irriationen“, beispielsweise bei den Knien, den Händen oder dem „Allerwertesten“. Neben der Auswahl eines Rades mit der richtigen Rahmengröße im Fahrradladen ist die individuelle Anpassung an den Körper der Fahrerin oder des Fahrers der Kern einer glücklichen Beziehung.

Foto: AdobeStock

Bikefitting – so der „neudeutsche“ Fachbegriff für die Fahrradanpassung – stellt die Weichen für eine gesunde und schmerzfreie Bewegung mit dem Fahrrad. Das reha team Nordbayern hat mit Holger Thauwald einen Experten, der die körperlichen Voraussetzungen mit den Einstellungen und Maßen des Rades in Einklang bringt.

Der richtige Sitz ist das A und O

Wichtig für Wohlbefinden und Leistung beim Radfahren sind vor allem eine optimale Sitzposition und Tritt-Technik. Im Rahmen des Bikefittings werden die Position, Haltung und der Bewegungsablauf analysiert, Fehlstellungen erkannt und korrigiert, Haltung und Sitzposition auf dem Rad optimiert. Denn: Wer ein falsch eingestelltes Fahrrad über einen längeren Zeitraum nutzt, nimmt gesundheitliche Folgen in Kauf!

Für die Anpassung, die etwa 45 Minuten in Anspruch nimmt, sollte neben dem eigenen Fahrrad die Ausrüstung mitgebracht werden. Für die Analyse wird das Fahrrad in einen Rollentrainer gespannt und das Auf-der-Stelle-Radeln von vier Seiten mit einer Kamera aufgezeichnet. Direkt nach der Videoaufzeichnung begutachtet der Physiotherapeut Holger Thauwald alle relevanten biomechanischen Werte und erläutert die Ergebnisse. Kleine Änderungen am Rad wie Sitzhöhe oder Sattelstellung können gegebenenfalls sofort vor Ort beim reha team Nordbayern vorgenommen werden, bei technischen Veränderungen am Bike werden Empfehlungen und Maße mitgegeben – zum Beispiel wenn eine andere Vorbaulänge nötig wäre.

Die Zeiten, in denen Bikefitting nur von Profisportlern genutzt wurde, sind lange vorbei. Jeder kann durch Komfortgewinn und Leistungssteigerung, aber vor allem durch den Schutz vor Fehlbelastungen und damit vor Langzeitschäden profitieren. Beeinträchtigungen wie Schulter- oder Nackenverspannungen bzw. Rückenschmerzen gehören dann der Vergangenheit an. Daneben ist natürlich für alle, die auf ein Fahrrad steigen, immer auch die Verletzungsprophylaxe ein wichtiger Gesichtspunkt bei der Fahrradeinstellung. Und: Mit einem biomechanisch perfekt angepassten Fahrrad macht das Radfahren einfach viel mehr Spaß!

reha team Nordbayern
Gesundheitstechnik GmbH

Bereich: reha team Active, Leitung: Holger Thauwald

Am Bauhof 11
95445 Bayreuth

Telefon: 0921 74743-38
www.rehateam-nordbayern.de

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Tipp des Monats

Osteoporose vorbeugen: Bewegung macht die Knochen stabiler

Damit die Knochen stark bleiben, braucht es nicht nur eine Ernährung, in der ordentlich Calcium steckt. Warum auch Bewegung so wichtig ist.

Knochen müssen regelmäßig belastet werden, um stabil zu bleiben und weniger schnell zu brechen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Belastung für die Knochen heißt: Bewegung.

Ob Fußballtraining, Joggen, Pilates oder Radfahren: Vor allem dann, wenn es sportlich wird, regt Bewegung den Knochenstoffwechsel an.

„Dies geschieht durch die Muskeln, die am Knochen ziehen. Sie geben das Signal, mehr Calcium in das Skelettsystem zu transportieren und einzulagern“, so Prof. Uwe Maus von der DGOU. Dadurch gewinnen die Knochen an Stabilität – und auch Osteoporose wird vorgebeugt.

Auch die Ernährung zahlt auf die Knochenstärke ein

Besonders wichtig ist Sport übrigens für Kinder und Jugendliche. Denn bei ihnen baut sich die Knochenmasse noch auf.

Ganz ohne die Ernährung geht es aber nicht. Wichtig ist daher, reichlich Calcium zu sich zu nehmen – etwa durch Lebensmittel wie Milch, Hartkäse, Mineralwasser oder Spinat. Damit der Körper das gut verwerten kann, braucht es Vitamin D. Das bildet der Körper mithilfe von Sonnenlicht, es steckt aber auch in fettem Seefisch wie Hering oder Lachs.