Weiterhin einziges anerkanntes Prostatakrebszentrum in Südthüringen.

Schon ein Jahr nach der ersten Überprüfung des Prostatakrebszentrums im SRH Zentralklinikum Suhl klopften die unabhängigen Prüfer erneut bei Urologie-Chefarzt Dr. Udo Wachter und seinem Team an. Es war Zeit für die routinemäßige Begutachtung von Südthüringens einzigem zertifizierten Prostatakrebszentrum.

In einem Prostatakrebszentrum finden Patienten mit einer Krebserkrankung der Prostata oder dem Verdacht darauf versierte Ansprechpartner. „Mehr als ein Viertel aller Männer erkranken im Laufe ihres Lebens an dieser Krebsart, die die hormonbildende Prostatadrüse betrifft“, erklärt Chefarzt Dr. Wachter und schränkt ein: die meisten Neuerkrankungen sind ab dem 70. Lebensjahr zu beobachten, am wenigsten häufig erkranken Männer vor dem 50. Lebensjahr.
Wenn es zu einer Erkrankung kommt, können Patienten, die in einem zertifizierten Zentrum behandelt wurden, laut aktuellen Studien länger überleben. Ein Grund dafür ist sicher die gemeinsame Expertise verschiedener Fachmediziner:innen, die den Patienten zugutekommt. „Wir arbeiten mit niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen genauso zusammen, wie mit Experten aus der Klinik. Strahlentherapeuten etwa, Spezialisten für Gewebeuntersuchungen, Röntgendiagnostik oder medikamentöse Krebstherapien. Unsere Behandlungsempfehlung geben wir gemeinsam. Den Weg mit unseren Patienten gehen wir zusammen“, so Dr. Wachter.

Eine feste Säule im Behandlungskonzept des Zentrums, auf die Dr. Wachter besonders stolz ist, stellt die enge Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen dar. „Unsere Suhler Selbsthilfegruppe für Prosta- und Blasenkrebs ist eine großartige Anlaufstelle für erkrankte Männer. Einmal pro Monat sind sie bei mir im Klinikum zu Gast. Wir tauschen uns aus und halten uns auf dem Laufenden. Davon profitieren alle Beteiligten“, erklärt der Chefarzt. Auch die unabhängige ambulante Krebsberatungsstelle am SRH Zentralklinikum Suhl sei für Betroffene und ihre Familien ein großer Vorteil. Das Team unterstütze bei konkreten sozialrechtlichen Fragen ebenso, wie bei Problemen im Alltag.
Unter dem

Strich waren die Prüfer nach ihrem intensiven Besuch, Aktenstudium und Interviews vollauf zufrieden. Sie bescheinigtem dem einzigen zertifizierten Südthüringer Prostatakrebszentrum eine herausragend gute Arbeit.

Das Team des Zentralklinikums in Suhl ist stolz auf die Zertifizierung.
Das Team ist stolz auf die Zertifizierung. Foto: Michael Reichel/ari

Fast 70.000 Männer erkranken im Jahr neu an Prostakrebs. Ihnen kann sehr gut geholfen werden. Zumal in einem zertifizierten Zentrum.

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Tipp des Monats

Osteoporose vorbeugen: Bewegung macht die Knochen stabiler

Damit die Knochen stark bleiben, braucht es nicht nur eine Ernährung, in der ordentlich Calcium steckt. Warum auch Bewegung so wichtig ist.

Knochen müssen regelmäßig belastet werden, um stabil zu bleiben und weniger schnell zu brechen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Belastung für die Knochen heißt: Bewegung.

Ob Fußballtraining, Joggen, Pilates oder Radfahren: Vor allem dann, wenn es sportlich wird, regt Bewegung den Knochenstoffwechsel an.

„Dies geschieht durch die Muskeln, die am Knochen ziehen. Sie geben das Signal, mehr Calcium in das Skelettsystem zu transportieren und einzulagern“, so Prof. Uwe Maus von der DGOU. Dadurch gewinnen die Knochen an Stabilität – und auch Osteoporose wird vorgebeugt.

Auch die Ernährung zahlt auf die Knochenstärke ein

Besonders wichtig ist Sport übrigens für Kinder und Jugendliche. Denn bei ihnen baut sich die Knochenmasse noch auf.

Ganz ohne die Ernährung geht es aber nicht. Wichtig ist daher, reichlich Calcium zu sich zu nehmen – etwa durch Lebensmittel wie Milch, Hartkäse, Mineralwasser oder Spinat. Damit der Körper das gut verwerten kann, braucht es Vitamin D. Das bildet der Körper mithilfe von Sonnenlicht, es steckt aber auch in fettem Seefisch wie Hering oder Lachs.