Eine Geschenk-Urkunde ist etwas Besonderes und hilft Menschen mit Mukoviszidose.

Wer zu Weihnachten lieben Menschen etwas Besonderes schenken möchte, kann ihnen eine personalisierte Geschenk-Urkunde des Mukoviszidose e.V. überreichen – und damit doppelt schenken: Denn jede Urkunde bedeutet Hilfe für Menschen mit Mukoviszidose.

Was eine Weihnachtsspende bewirken kann

Mehr als 8 000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene leben in Deutschland mit der unheilbaren Erbkrankheit. Obwohl enorme Fortschritte in Therapie und Forschung in den letzten Jahren dafür gesorgt haben, dass viele Betroffene erwachsen werden, ist die Lebenserwartung mit der Erkrankung immer noch verkürzt: In Deutschland liegt sie für ein neugeborenes Kind mit Mukoviszidose aktuell bei durchschnittlich 55 Jahren.

Die Krankheitssymptome betreffen vor allem die Atemwege: Typische Merkmale sind ständiger Husten, um den zähen Schleim loszuwerden, Atemnot sowie häufig wiederkehrende Infekte und Lungenentzündungen. Aber auch Verdauungsprobleme und Diabetes gehen oftmals mit der Erkrankung einher. Ein komplexer Therapieplan aus Medikamenteneinnahmen, Inhalationen sowie Physio- und Sporttherapien ist notwendig, um den Krankheitsverlauf zu verlangsamen. Dies erfordert sehr viel Disziplin – für junge Patienten mitunter eine große Herausforderung.

Hoffen auf Fortschritte in Forschung und Therapie: Gerade für junge Patienten ist Mukoviszidose und der damit verbundene sehr zeitintensive Therapieaufwand eine große Herausforderung. Mukoviszidose-Betroffene und ihre Familien sind dankbar für jede Spende an die Forschungsförderung des Mukoviszidose e.V. Foto: KseniyA/Adobe Stock

Der Mukoviszidose e.V. setzt sich seit über 55 Jahren für die Betroffenen ein – unter anderem durch die Förderung innovativer Forschungsprojekte sowie mit einem umfassenden Selbsthilfe- und Seminarangebot. Dazu gehört eine Vielzahl an psychosozialen, sozialrechtlichen und sporttherapeutischen Beratungsangeboten, Publikationen und Selbsthilfetreffen bis hin zu Unterstützungsangeboten für Betroffene bei besonderen sozialen Schwierigkeiten. Mit jeder Spende kann der gemeinnützige Verein als bundesweite Patientenorganisation mehr von diesen wichtigen Hilfsprojekten umsetzen. djd

Weitere Informationen zum Verein und zu den Spenden gibt es unter: www.muko.info

Copyright – Verlagsgruppe HCSB

Nach oben scrollen
2021_Logo_Schrift_Vorteilhaft-leben_Initiative_blanko

Tipp des Monats

Osteoporose vorbeugen: Bewegung macht die Knochen stabiler

Damit die Knochen stark bleiben, braucht es nicht nur eine Ernährung, in der ordentlich Calcium steckt. Warum auch Bewegung so wichtig ist.

Knochen müssen regelmäßig belastet werden, um stabil zu bleiben und weniger schnell zu brechen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Belastung für die Knochen heißt: Bewegung.

Ob Fußballtraining, Joggen, Pilates oder Radfahren: Vor allem dann, wenn es sportlich wird, regt Bewegung den Knochenstoffwechsel an.

„Dies geschieht durch die Muskeln, die am Knochen ziehen. Sie geben das Signal, mehr Calcium in das Skelettsystem zu transportieren und einzulagern“, so Prof. Uwe Maus von der DGOU. Dadurch gewinnen die Knochen an Stabilität – und auch Osteoporose wird vorgebeugt.

Auch die Ernährung zahlt auf die Knochenstärke ein

Besonders wichtig ist Sport übrigens für Kinder und Jugendliche. Denn bei ihnen baut sich die Knochenmasse noch auf.

Ganz ohne die Ernährung geht es aber nicht. Wichtig ist daher, reichlich Calcium zu sich zu nehmen – etwa durch Lebensmittel wie Milch, Hartkäse, Mineralwasser oder Spinat. Damit der Körper das gut verwerten kann, braucht es Vitamin D. Das bildet der Körper mithilfe von Sonnenlicht, es steckt aber auch in fettem Seefisch wie Hering oder Lachs.