Spröde Hände, rissige Lippen, trockene Schienbeine: Kalte Luft und lange Kleidung belasten unsere Haut vor allem im Herbst und Winter. Zur Pflege preisen Kosmetikhersteller verschiedenste Cremes an, angepasst an die Bedürfnisse der jeweiligen Hautpartie. Dabei ist das gar nicht nötig. Denn es gibt einen Allrounder, der jede Stelle am Körper pflegt.

Die Rede ist von reiner Sheabutter. Das Naturprodukt wird aus den essbaren Früchten des afrikanischen Karité-Baums hergestellt, von dem es zwei Arten gibt. Viele Kosmetikhersteller nutzen die Butter der westafrikanischen Sorte Paradoxa. Sie wächst hauptsächlich in der Zentralafrikanischen Republik und im Senegal.

Die ostafrikanische Sorte Nilotica, die primär in Uganda und im Sudan vorkommt, findet sich dagegen seltener in Pflegeprodukten. Im Gegensatz zur gewöhnlichen Paradoxa-Sheabutter ist die Nilotica sanfter und reichhaltiger, weshalb sich sowohl jeder Hauttyp als auch empfindliche und besonders beanspruchte Hautpartien mit ihr pflegen lassen. Zudem duftet sie dezenter, hat eine weichere Konsistenz und zieht besser ein. Die Nilotica Sheabutter ist ein rein aus Naturstoffen bestehendes Pflegeprodukt. Denn die Früchte des Karité-Baums bringen alles mit, was unsere Haut benötigt, um ihre Schutzfunktion beizubehalten. Zu den wichtigsten Wirkstoffen der Nilotica-Sheabutter gehören auch Betakarotin und Linolsäure für die natürliche Hautbarriere, sowie Allantoin und Vitamin E. djd

Wundermittel: Sheabutter Foto: djd/balmyou.com

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Tipp des Monats

Osteoporose vorbeugen: Bewegung macht die Knochen stabiler

Damit die Knochen stark bleiben, braucht es nicht nur eine Ernährung, in der ordentlich Calcium steckt. Warum auch Bewegung so wichtig ist.

Knochen müssen regelmäßig belastet werden, um stabil zu bleiben und weniger schnell zu brechen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Belastung für die Knochen heißt: Bewegung.

Ob Fußballtraining, Joggen, Pilates oder Radfahren: Vor allem dann, wenn es sportlich wird, regt Bewegung den Knochenstoffwechsel an.

„Dies geschieht durch die Muskeln, die am Knochen ziehen. Sie geben das Signal, mehr Calcium in das Skelettsystem zu transportieren und einzulagern“, so Prof. Uwe Maus von der DGOU. Dadurch gewinnen die Knochen an Stabilität – und auch Osteoporose wird vorgebeugt.

Auch die Ernährung zahlt auf die Knochenstärke ein

Besonders wichtig ist Sport übrigens für Kinder und Jugendliche. Denn bei ihnen baut sich die Knochenmasse noch auf.

Ganz ohne die Ernährung geht es aber nicht. Wichtig ist daher, reichlich Calcium zu sich zu nehmen – etwa durch Lebensmittel wie Milch, Hartkäse, Mineralwasser oder Spinat. Damit der Körper das gut verwerten kann, braucht es Vitamin D. Das bildet der Körper mithilfe von Sonnenlicht, es steckt aber auch in fettem Seefisch wie Hering oder Lachs.