Nicht alle Bandscheibenvorfälle müssen operiert werden

Rückenschmerzen. Das ist eines der am weitesten verbreiteten Leiden der Deutschen. Oft sind es nur Verspannungen durch falsche Haltung, manchmal kann aber auch ein Bandscheibenvorfall die Ursache sein. Rund fünf Prozent aller Menschen erleben irgendwann in ihrem Leben Rückenschmerzen, die von einem Bandscheibenvorfall herrühren. Mit Hilfsmitteln, die das reha team Nordbayern maßgeschneidert anbietet, lässt sich eine konservative Therapie umsetzen, die oftmals eine Operation erspart.

Die Gründe für einen Bandscheibenvorfall sind relativ schnell erklärt: Langes Sitzen, einseitige Belastung des Körpers oder falsche Bewegung sind die häufigsten Ursachen. Natürlich spielt auch das Alter mit seiner ganz natürlichen Abnutzung von Gelenken und Knochen eine Rolle, denn die federnden, gelartigen Kissen zwischen den Wirbeln verlieren im Laufe der Zeit an Elastizität.

Der Bandscheibenvorfall entsteht, wenn durch eine Überbelastung oder extreme Fehlbelastung Nerven im Rücken gequetscht werden, weil die Bandscheibe zwischen den Wirbeln verrutscht oder sogar Teile davon absplittern. Er unterscheidet sich von „normalen“ Rückenschmerzen, die meist von Verspannungen herrühren: Beim Bandscheibenvorfall kommt es zu einem heftigen, meist stechenden und ausdauernden Schmerz. Auch Lähmungen und Sensibilitätsstörungen sind typische Symptome.

Wichtig ist vor allem, so früh wie möglich einen Facharzt oder eine Fachärztin aufzusuchen. Dort wird entschieden, ob eine Operation unausweichlich ist oder eine konventionelle Behandlung Linderung bringen kann. Denn: Nicht jeder Bandscheibenvorfall muss operiert werden. Vor allem im Lendenwirbelbereich kann der Dreiklang aus Bewegung, Entspannung und Entlastung in Verbindung mit schmerzstillenden oder lokal betäubenden Medikamenten für sehr viel Linderung sorgen. Im Mittelpunkt stehen dabei sogenannte Rückenorthesen, die vom reha team Nordbayern individuell angepasst werden.

Nicht alle Bandscheibenvorfälle müssen operiert werden. Oft sind auch Hilfsmittel vom reha team Nordbayern eine Lösung. Foto: Adobe Stock

Diese Orthesen wirken entlordosierend. Das heißt: Der/Die Betroffene steht im Hohlkreuz und muss dieses entlasten. Dazu ist entweder eine Beckenkippung nötig oder man benötigt vom Bauch her eine Stütze, um der starken Lordorse entgegenzuwirken.

Bei einer optimal angepassten Orthese spüren die Betroffenen sofort eine Entlastung und Reduzierung der Schmerzen. Dies stärkt das Sicherheitsgefühl, was dazu führt, dass die Patienten wieder gewisse Bewegungen wagen, an die zuvor lange nicht zu denken war. Diese Bewegungen wiederum, im Idealfall in Form qualifizierter Krankengymnastik, sind das Ausschlaggebende, damit das Muskelkorsett trainiert und gestärkt wird. Dadurch verschwinden mittelfristig die Schmerzen und die Patientinnen und Patienten können sich in der Folge wieder von ihrem Hilfsmittel entfernen – was übrigens auch erklärtes Ziel einer Therapie mit Orthesen ist, dass diese nicht dauerhaft getragen werden müssen.

Entscheidend für den Erfolg einer Orthesen-Therapie bei einem Bandscheibenvorfall ist eine Verordnung einer Ärztin oder eines Arztes. Denn nur durch eine genaue und korrekte Diagnose ist auch eine optimale Hilfsmittelversorgung möglich. Die Orthese wird dann durch die Experten des reha team Nordbayern individuell angepasst. Zum Service gehört eine ausführliche Einweisung, damit das Hilfsmittel richtig angewendet wird und das An- und Ablegen der Orthese ohne fremde Hilfe möglich ist.

Neben den Orthesen gibt es beim reha team Nordbayern noch andere Hilfsmittel für alle Rückengeplagten. Nicht immer sind Orthesen nötig, manche Leiden lassen sich auch mit entlastenden Bandagen lindern. Darüber hinaus hat Wärme gute Auswirkungen auf die Muskelverspannungen rund um einen Bandscheibenvorfall. Hierfür hat das reha team Nordbayern passende Nierenwärmer im Sortiment.

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Tipp des Monats

Osteoporose vorbeugen: Bewegung macht die Knochen stabiler

Damit die Knochen stark bleiben, braucht es nicht nur eine Ernährung, in der ordentlich Calcium steckt. Warum auch Bewegung so wichtig ist.

Knochen müssen regelmäßig belastet werden, um stabil zu bleiben und weniger schnell zu brechen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Belastung für die Knochen heißt: Bewegung.

Ob Fußballtraining, Joggen, Pilates oder Radfahren: Vor allem dann, wenn es sportlich wird, regt Bewegung den Knochenstoffwechsel an.

„Dies geschieht durch die Muskeln, die am Knochen ziehen. Sie geben das Signal, mehr Calcium in das Skelettsystem zu transportieren und einzulagern“, so Prof. Uwe Maus von der DGOU. Dadurch gewinnen die Knochen an Stabilität – und auch Osteoporose wird vorgebeugt.

Auch die Ernährung zahlt auf die Knochenstärke ein

Besonders wichtig ist Sport übrigens für Kinder und Jugendliche. Denn bei ihnen baut sich die Knochenmasse noch auf.

Ganz ohne die Ernährung geht es aber nicht. Wichtig ist daher, reichlich Calcium zu sich zu nehmen – etwa durch Lebensmittel wie Milch, Hartkäse, Mineralwasser oder Spinat. Damit der Körper das gut verwerten kann, braucht es Vitamin D. Das bildet der Körper mithilfe von Sonnenlicht, es steckt aber auch in fettem Seefisch wie Hering oder Lachs.