Gemüse und Obst erfolgreich selbst anbauen.

Knackigen Salat und frische Kräuter direkt aus eigenem Anbau ernten: Selbstversorgung ist für viele längst mehr als ein Hobby. Schließlich wissen Freizeitgärtner bei eigenem Obst und Gemüse genau, was drin ist. Zudem schmeckt es ohne lange Transport- und Lagerwege einfach besser. Einen besonders bequemen und einfachen Einstieg bieten Hochbeete. Sie ermöglichen nicht nur ein rückenschonendes Gärtnern, sondern versprechen obendrein gute Erträge. Ein Grund dafür sind die im Inneren ablaufenden Kompostierungsprozesse. Dadurch ist es in den Holzkonstruktionen wärmer als in normalen Bodenbeeten, das Wachstum der Pflanzen wird angeregt.

Einmal befüllt, lassen sich Hochbeete nicht ohne Weiteres verrücken. Also will der Standort bei einer Neuanlage gut gewählt sein. Windgeschützt sollte er sein, zudem sollte man nach Möglichkeit das Beet in Ost-West-Richtung ausrichten, um eine schnelle Erwärmung durch die Frühjahrssonne zu gewährleisten.

Hochwertige Erde mit wurzelaktivierenden Mykorrhiza-Pilzen und organischem Dünger ist die Basis für eine reiche Ernte. Foto: Patrick Daxenbichler/as

Wenn das Hochbeet direkt auf dem Erdboden steht, schützt ein unten angebrachtes Drahtgitter vor Wühlmäusen und anderen Nagetieren. Empfehlenswert ist es auch, die Holz-Seitenwände von innen mit einer Schutzfolie auszukleiden. Das verhindert ein Durchfeuchten und verlängert somit die Lebenszeit des Hochbeets. Anschließend geht es ans Befüllen. Grundsätzlich werden grobe Materialien unten eingeschichtet, nach oben hin wird es immer feiner. Dabei besteht der Aufbau aus jeweils einer Grund-, Nähr- und Pflanzschicht. Auf das Befüllen folgt das Bepflanzen. Für Hochbeete ist eine Mischkultur verschiedener Pflanzen, die sich gegenseitig im Wachstum fördern, gut geeignet. Durch eine Kombination aus flach- und tiefwurzelnden Vertretern stehen diese nicht in Konkurrenz zueinander um Nährstoffe. So können Gartenbesitzer oft bis weit in den Herbst hinein noch frisches Gemüse und knackigen Salat ernten.

Im Laufe der Zeit sackt die Erde sichtbar ab, dann sollte entsprechend aufgefüllt werden. Nach vier bis sechs Jahren empfehlen Gartenexperten, die Füllung komplett auszutauschen. djd

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Tipp des Monats

Osteoporose vorbeugen: Bewegung macht die Knochen stabiler

Damit die Knochen stark bleiben, braucht es nicht nur eine Ernährung, in der ordentlich Calcium steckt. Warum auch Bewegung so wichtig ist.

Knochen müssen regelmäßig belastet werden, um stabil zu bleiben und weniger schnell zu brechen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Belastung für die Knochen heißt: Bewegung.

Ob Fußballtraining, Joggen, Pilates oder Radfahren: Vor allem dann, wenn es sportlich wird, regt Bewegung den Knochenstoffwechsel an.

„Dies geschieht durch die Muskeln, die am Knochen ziehen. Sie geben das Signal, mehr Calcium in das Skelettsystem zu transportieren und einzulagern“, so Prof. Uwe Maus von der DGOU. Dadurch gewinnen die Knochen an Stabilität – und auch Osteoporose wird vorgebeugt.

Auch die Ernährung zahlt auf die Knochenstärke ein

Besonders wichtig ist Sport übrigens für Kinder und Jugendliche. Denn bei ihnen baut sich die Knochenmasse noch auf.

Ganz ohne die Ernährung geht es aber nicht. Wichtig ist daher, reichlich Calcium zu sich zu nehmen – etwa durch Lebensmittel wie Milch, Hartkäse, Mineralwasser oder Spinat. Damit der Körper das gut verwerten kann, braucht es Vitamin D. Das bildet der Körper mithilfe von Sonnenlicht, es steckt aber auch in fettem Seefisch wie Hering oder Lachs.