Mit Granatapfel und Co. den Angreifern Paroli bieten.

Man sieht sie nicht, man spürt sie nicht. Dennoch sind wir Menschen tagtäglich von krankmachenden Keimen umgeben. Unser Organismus verfügt deshalb über ein körpereigenes Immunsystem, das uns vor Eindringlingen schützt.

Ist die Abwehr geschwächt, etwa durch Schlafmangel, zu viel Stress oder ungesunde Ernährung, haben Viren leichtes Spiel:

Abgeschlagenheit, Halsweh sowie Schnupfen zählen zu den ersten Symptomen eines grippalen Infektes. Jetzt ist es wichtig, dem Körper Ruhe zu gönnen und die Schleimhäute durch reichliches Trinken feucht zu halten. Auch warmer Kräutertee mit Ingwer hat sich hier bewährt.

 
 
Pflanzliche Extrakte können gegen Viren eingesetzt werden. Foto: Laboko/laboko - stock.adobe.com

Virus eindämmen

Viren mit Medikamenten zu bekämpfen, ist nicht einfach. So sind Antibiotika hierbei bekanntlich wirkungslos. Aber die Natur kennt pflanzliche Extrakte, etwa aus Granatapfel, Kurkuma und Ingwer, die gegen Viren eingesetzt werden können. Der Wirkkomplex, enthalten beispielsweise Lutschpastillen aus der Apotheke. Demnach soll die Lutschpastille die Infektionsaktivität des SARS-CoV-2-Virus im Mund eindämmen. Ein ähnliches Ergebnis zeigte eine im letzten Jahr publizierten Pilotstudie an der Universität von Chieti-Pescara, bei der die direkte Wirkung im Speichel des Menschen untersucht wurde.

Sich selbst & andere schützen

Neben Medikamenten gibt es noch einige einfache Verhaltensweisen, die vor Ansteckung schützen können. Dazu gehören häufiges Lüften geschlossener Räume, gründliches Händewaschen oder Handdesinfektion ebenso wie das Desinfizieren oder Reinigen gemeinsam benutzter Gegenstände wie Türklinken, Tastaturen oder Telefone.

Eine vitaminreiche Ernährung, erholsamer Schlaf und regelmäßige Bewegung an der frischen Luft stärken zudem die Abwehr. Wer seinen Körper gegen Temperaturstürze oder Schmuddelwetter abhärten möchte, kann auf regelmäßige Wechselduschen, Kneippgüsse oder Saunabesuche setzen. djd

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Tipp des Monats

Osteoporose vorbeugen: Bewegung macht die Knochen stabiler

Damit die Knochen stark bleiben, braucht es nicht nur eine Ernährung, in der ordentlich Calcium steckt. Warum auch Bewegung so wichtig ist.

Knochen müssen regelmäßig belastet werden, um stabil zu bleiben und weniger schnell zu brechen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Belastung für die Knochen heißt: Bewegung.

Ob Fußballtraining, Joggen, Pilates oder Radfahren: Vor allem dann, wenn es sportlich wird, regt Bewegung den Knochenstoffwechsel an.

„Dies geschieht durch die Muskeln, die am Knochen ziehen. Sie geben das Signal, mehr Calcium in das Skelettsystem zu transportieren und einzulagern“, so Prof. Uwe Maus von der DGOU. Dadurch gewinnen die Knochen an Stabilität – und auch Osteoporose wird vorgebeugt.

Auch die Ernährung zahlt auf die Knochenstärke ein

Besonders wichtig ist Sport übrigens für Kinder und Jugendliche. Denn bei ihnen baut sich die Knochenmasse noch auf.

Ganz ohne die Ernährung geht es aber nicht. Wichtig ist daher, reichlich Calcium zu sich zu nehmen – etwa durch Lebensmittel wie Milch, Hartkäse, Mineralwasser oder Spinat. Damit der Körper das gut verwerten kann, braucht es Vitamin D. Das bildet der Körper mithilfe von Sonnenlicht, es steckt aber auch in fettem Seefisch wie Hering oder Lachs.