Notfall-Informationen einen festen Ort.

Im Notfall zählt jede Sekunde. Notärzte und Notfallsanitäterinnen, die in ein Haus oder eine Wohnung kommen, sind aber beinahe täglich mit einem oftmals lebensentscheidenden Problem konfrontiert: Wo sind die Informationen zu den Vorerkrankungen des Patienten, welche Medikamente nimmt er gerade ein, gibt es eine Patientenverfügung?

SOS-Notfalldose
Foto: Pecorino Romano/akz-o

Mit diesen Details können die Rettungskräfte die Patientinnen und Patienten einfacher und schneller einschätzen und angemessen behandeln, es geht keine kostbare Zeit verloren. Selbst wenn die Patienten nicht ohnmächtig oder bewusstlos sind, können sie in der akuten Stresssituation vielfach keine Auskunft zu ihrem Gesundheitszustand und zu anderen wichtigen Details geben, Angehörige sind meist auf die Schnelle nicht greifbar.

Die Lösung: Die Notfalldaten kommen in die sogenannte SOS-Notfalldose, diese wird in die Kühlschranktür gestellt. Nun haben die Notfall-Informationen einen festen Ort und können in jedem Haushalt einfach gefunden werden. Sind die Notärzte oder Notfallsanitäter im Haus oder in der Wohnung eingetroffen und sehen auf der Innenseite der Wohnungstür und auf dem Kühlschrank den Hinweisaufkleber „Notfalldose“, so kann diese umgehend aus der Kühlschranktür entnommen werden, alle wichtigen und notfallrelevanten Details sind sofort verfügbar: die persönlichen Daten des Patienten, Infos zu den Vorerkrankungen und zu den Medikamenten, die er nimmt, die Liste mit den Handynummern der Angehörigen. Die SOS-Notfalldose kann man in der Apotheke kaufen oder bestellen. djd

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Tipp des Monats

Osteoporose vorbeugen: Bewegung macht die Knochen stabiler

Damit die Knochen stark bleiben, braucht es nicht nur eine Ernährung, in der ordentlich Calcium steckt. Warum auch Bewegung so wichtig ist.

Knochen müssen regelmäßig belastet werden, um stabil zu bleiben und weniger schnell zu brechen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Belastung für die Knochen heißt: Bewegung.

Ob Fußballtraining, Joggen, Pilates oder Radfahren: Vor allem dann, wenn es sportlich wird, regt Bewegung den Knochenstoffwechsel an.

„Dies geschieht durch die Muskeln, die am Knochen ziehen. Sie geben das Signal, mehr Calcium in das Skelettsystem zu transportieren und einzulagern“, so Prof. Uwe Maus von der DGOU. Dadurch gewinnen die Knochen an Stabilität – und auch Osteoporose wird vorgebeugt.

Auch die Ernährung zahlt auf die Knochenstärke ein

Besonders wichtig ist Sport übrigens für Kinder und Jugendliche. Denn bei ihnen baut sich die Knochenmasse noch auf.

Ganz ohne die Ernährung geht es aber nicht. Wichtig ist daher, reichlich Calcium zu sich zu nehmen – etwa durch Lebensmittel wie Milch, Hartkäse, Mineralwasser oder Spinat. Damit der Körper das gut verwerten kann, braucht es Vitamin D. Das bildet der Körper mithilfe von Sonnenlicht, es steckt aber auch in fettem Seefisch wie Hering oder Lachs.