Basenfasten kann zu einem ganzheitlichen Wohlbefinden beitragen.

Angesichts der täglich zu bewältigenden Aufgaben werden immer mehr Menschen das Gefühl nicht los, zu viel auf dem Zettel zu haben. Ihnen fehlt Zeit für sich selbst und die Energie, alle Anforderungen motiviert in Angriff zu nehmen.
Bei all jenen, die sich ausgelaugt und matt fühlen, funktioniert der Stoffwechsel nicht mehr, wie er soll, denn ist dieser schlecht ausbalanciert, kommt der gesamte Organismus aus dem Gleichgewicht. Doch das lässt sich ändern.

Säurebildende Lebensmittel eine Zeit lang vermeiden

Um für eine innere Balance zu sorgen und den eigenen Stoffwechsel wieder auf Kurs zu bringen, kann Basenfasten ein geeignetes Mittel sein. Zudem lassen sich dabei auch Pfunde verlieren, doch das ist nur ein Nebeneffekt. Denn Basenfasten ist keine Diät, sondern eine effektive und schonende Möglichkeit, den Körper zu entsäuern und ein ausgeglichenes Milieu für einen gut funktionierenden Stoffwechsel zu schaffen. Damit die biochemischen Vorgänge im Körper geregelt ablaufen, benötigen alle Zellen das richtige Verhältnis von Säuren zu Basen. Doch es gibt vor allem in unserer Nahrung viele Lebensmittel, die vom Organismus sauer verstoffwechselt werden. Stress kann die sensible, fein justierte Säure-Basen-Balance zusätzlich belasten.

Beim Basenfasten geht es darum, Körper und Geist wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Über einen längeren Zeitraum von etwa zwei bis drei Wochen sollten säurebildende Lebensmittel vermieden werden. Dazu gehören vor allem eiweißhaltige und tierische Nahrungsmittel sowie Getreideprodukte.

Ganzheitliches Wohlbefinden ist nicht nur eine Frage der Einstellung. Auch auf einen gut funktionierenden Stoffwechsel kommt es an. Foto: djd/Basica

Wichtig ist täglich reichlich Obst und Gemüse sowie ausreichend basische Mineralstoffe und Spurenelemente zu sich zu nehmen. An den ersten Tagen sollten anstrengende Tätigkeiten und Sport möglichst reduziert werden, damit der Körper sich leichter umstellen kann.

Bewusster genießen

Um den Körper beim Entsäuern zu unterstützen, kann die Einnahme basischer Mineralstoffe (erhältlich in der Apotheke) sinnvoll sein. Nahrungsergänzungsmittel unterstützen Menschen dabei, ausgewogen zu leben. Wer basisch fastet, merkt schnell, wie Ballast abfällt und sich Freude und ein neues Lebensgefühl einstellen. Die innere Balance kehrt zurück. Geist und Geschmackssinn können neu geschärft werden und ein bewussteres Genießen ermöglichen. djd

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Tipp des Monats

Osteoporose vorbeugen: Bewegung macht die Knochen stabiler

Damit die Knochen stark bleiben, braucht es nicht nur eine Ernährung, in der ordentlich Calcium steckt. Warum auch Bewegung so wichtig ist.

Knochen müssen regelmäßig belastet werden, um stabil zu bleiben und weniger schnell zu brechen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Belastung für die Knochen heißt: Bewegung.

Ob Fußballtraining, Joggen, Pilates oder Radfahren: Vor allem dann, wenn es sportlich wird, regt Bewegung den Knochenstoffwechsel an.

„Dies geschieht durch die Muskeln, die am Knochen ziehen. Sie geben das Signal, mehr Calcium in das Skelettsystem zu transportieren und einzulagern“, so Prof. Uwe Maus von der DGOU. Dadurch gewinnen die Knochen an Stabilität – und auch Osteoporose wird vorgebeugt.

Auch die Ernährung zahlt auf die Knochenstärke ein

Besonders wichtig ist Sport übrigens für Kinder und Jugendliche. Denn bei ihnen baut sich die Knochenmasse noch auf.

Ganz ohne die Ernährung geht es aber nicht. Wichtig ist daher, reichlich Calcium zu sich zu nehmen – etwa durch Lebensmittel wie Milch, Hartkäse, Mineralwasser oder Spinat. Damit der Körper das gut verwerten kann, braucht es Vitamin D. Das bildet der Körper mithilfe von Sonnenlicht, es steckt aber auch in fettem Seefisch wie Hering oder Lachs.