Durch Training kann die Wahrnehmung gestärkt werden.

Glück und Zufriedenheit wünschen sich viele Menschen. Und Zufriedenheit lässt sich üben, sagen Psychologen. Im Alltag lasse sich trainieren, die positiven Aspekte in unserem Leben stärker wahrzunehmen. „Es geht darum, die schönen Momente zu sehen – nicht darum, noch mehr Angenehmes in mein Leben zu quetschen“, betont Diplom-Psychologin Dr. Daniela Blickhan, die als eine der prominentesten Vertreterinnen der Positiven Psychologie in Deutschland gilt.

Sich Zeit nehmen für zwei Fragen

Hilfreich kann folgende kleine Übung sein: Kurz bevor man schlafen geht, sollte man sich einige Minuten Zeit nehmen für zwei Fragen. Die erste Frage lautet: „Was war heute schön?“ Sich diese Frage zu stellen hilft dabei, die Wahrnehmung zu weiten für die kleinen Glücksmomente des Lebens, die wir viel zu oft ausblenden.

Achtsamkeit üben und schöne Dinge im Leben bewusster wahrnehmen. Foto: bnenin - stock.adobe.com

Die zweite Frage ist fast noch wichtiger. Sie lautet: „Wie habe ich dazu beigetragen, dass ich den erlebten Moment als schön empfinden konnte?“ Möglicherweise hat man sich über einen kleinen Vogel gefreut, der auf dem Balkon Rast gemacht hat? Ein wirkungsvoller Beitrag war dann, dass man hingeschaut und den Vogel beobachtet hat. Was wie Psycho-Sprech klingt, wurde tatsächlich in Studien als wirkungsvoll nachgewiesen. Diese Übung fördert entspannten Schlaf und verringert depressive Tendenzen. Gerade in den zurückliegenden Lockdownphasen haben sich, so bestätigen es Psychologen, viele intuitiv gefragt, was am zurückliegenden Tag positiv war – und haben auf diese Weise zahlreiche schöne Dinge in ihrem Leben wiederentdeckt. glp

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Tipp des Monats

Osteoporose vorbeugen: Bewegung macht die Knochen stabiler

Damit die Knochen stark bleiben, braucht es nicht nur eine Ernährung, in der ordentlich Calcium steckt. Warum auch Bewegung so wichtig ist.

Knochen müssen regelmäßig belastet werden, um stabil zu bleiben und weniger schnell zu brechen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Belastung für die Knochen heißt: Bewegung.

Ob Fußballtraining, Joggen, Pilates oder Radfahren: Vor allem dann, wenn es sportlich wird, regt Bewegung den Knochenstoffwechsel an.

„Dies geschieht durch die Muskeln, die am Knochen ziehen. Sie geben das Signal, mehr Calcium in das Skelettsystem zu transportieren und einzulagern“, so Prof. Uwe Maus von der DGOU. Dadurch gewinnen die Knochen an Stabilität – und auch Osteoporose wird vorgebeugt.

Auch die Ernährung zahlt auf die Knochenstärke ein

Besonders wichtig ist Sport übrigens für Kinder und Jugendliche. Denn bei ihnen baut sich die Knochenmasse noch auf.

Ganz ohne die Ernährung geht es aber nicht. Wichtig ist daher, reichlich Calcium zu sich zu nehmen – etwa durch Lebensmittel wie Milch, Hartkäse, Mineralwasser oder Spinat. Damit der Körper das gut verwerten kann, braucht es Vitamin D. Das bildet der Körper mithilfe von Sonnenlicht, es steckt aber auch in fettem Seefisch wie Hering oder Lachs.