Tipps, um das Immunsystem und die Stimmung im Winter zu stärken.

Kurze Tage, Nebel, Nieselregen und kühle Temperaturen: Mit der kalten Jahreszeit startet auch die Zeit, in der unsere Abwehrkräfte Unterstützung gut gebrauchen können. Vor allem bei nass-kaltem Wetter und wenig Sonnenlicht leidet unser Wohlbefinden.

Ungleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt vermeiden

Im Herbst spüren wir deutlich, wie unser Organismus auf Sparflamme schaltet und sich nach und nach auf den Winter einstellt. Oft haben wir weniger Energie, werden abends früher müde und fühlen uns auf der Couch wohler als aktiv draußen.

Zudem steigt bei vielen der Appetit auf deftiges Essen und süße Snacks. Häufige, unausgewogene Mahlzeiten können jedoch zu einem Ungleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt führen. Gerät das Säure-Basen-Verhältnis im Körper aus der Balance, kann das wiederum den Stoffwechsel beeinträchtigen, was sich auch auf unsere Immunabwehr auswirken kann. Damit unser Stoffwechsel funktioniert, ist es daher besonders wichtig, für einen ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt zu sorgen. Es ist daher sinnvoll, das Immunsystem mit Mikronährstoffen zu versorgen. Bestimmte Nahrungsergänzungsmittel aus der Apotheke kombiniert mit basischen Mineralstoffen und hoch dosierten Mikronährstoffen können in der täglichen Anwendung sehr praktisch sein.

Wenn es kälter und die Tage dunkler, können unsere Abwehrkräfte ein wenig Unterstützung gut gebrauchen. Mit ein paar Tipps kommen auch Sie gesund und munter durch den Winter. Foto: Yakobchuk Olena/Adobe Stock

Schluss mit Trübsal

Nicht nur die Tage werden trüber, die Stimmung wird es auch. In extremen Fällen sprechen Fachleute sogar von einer saisonal abhängigen Depression (SAD, auch Winterblues). Hier sind einige Tipps, wie man seelisch auftanken kann:

  • Joggen, Fahrrad fahren, spazieren gehen, Yoga machen oder im Fitnessstudio Gewichte stemmen – jegliche Bewegung hilft gegen den winterlichen Frust. Der Vorteil von Outdoor-Aktivitäten: Sie helfen, dem Vitamin-D-Mangel vorzubeugen, der aufgrund der wenigen Sonnenscheinstunden im Winter auftreten kann.
  • Nach Möglichkeit sollte man sich rund 20 Minuten Tageslicht pro Tag gönnen. Dabei muss nicht einmal die Sonne scheinen, auch bei bewölktem Himmel sorgt das Tageslicht für eine verstärkte Serotonin-Ausschüttung, wodurch die Stimmung steigt. Gleichzeitig produziert der Körper durch das Tageslicht weniger Melatonin. Dieser Botenstoff bereitet den Körper auf den Schlaf vor und ist für Müdigkeit und Antriebslosigkeit verantwortlich.
  • Als Alternative zum Couchabend vor dem Fernseher kann man auch schauen, was sich in den Ecken des Kühl- und Vorratsschranks verbirgt und mit diesem bunten Sammelsurium ein Überraschungsgericht zaubern. Wer dabei auf die richtigen Gewürze setzt, kann sich der guten Laune sicher sein. So wirkt z. B. Kurkuma nicht nur entzündungshemmend, sondern kann die Wirkung von körpereigenen Glückshormonen im Gehirn verlängern. Auch Muskatnuss, Safran oder Thymian können als natürliche Stimmungsaufheller den Winterblues vergessen lassen.
  • Spätestens die Corona-Pandemie hat uns gezeigt, wie wichtig regelmäßige soziale Kontakte sind. Daher sollte man sich auch ab und zu Zeit für Freunde und Familie nehmen. Ob zusammen kochen, Gesellschaftsspiele spielen oder Spaziergänge unternehmen – angenehme Gesellschaft und gute Gespräche sorgen garantiert für gute Laune. djd/glp
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Tipp des Monats

Osteoporose vorbeugen: Bewegung macht die Knochen stabiler

Damit die Knochen stark bleiben, braucht es nicht nur eine Ernährung, in der ordentlich Calcium steckt. Warum auch Bewegung so wichtig ist.

Knochen müssen regelmäßig belastet werden, um stabil zu bleiben und weniger schnell zu brechen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Belastung für die Knochen heißt: Bewegung.

Ob Fußballtraining, Joggen, Pilates oder Radfahren: Vor allem dann, wenn es sportlich wird, regt Bewegung den Knochenstoffwechsel an.

„Dies geschieht durch die Muskeln, die am Knochen ziehen. Sie geben das Signal, mehr Calcium in das Skelettsystem zu transportieren und einzulagern“, so Prof. Uwe Maus von der DGOU. Dadurch gewinnen die Knochen an Stabilität – und auch Osteoporose wird vorgebeugt.

Auch die Ernährung zahlt auf die Knochenstärke ein

Besonders wichtig ist Sport übrigens für Kinder und Jugendliche. Denn bei ihnen baut sich die Knochenmasse noch auf.

Ganz ohne die Ernährung geht es aber nicht. Wichtig ist daher, reichlich Calcium zu sich zu nehmen – etwa durch Lebensmittel wie Milch, Hartkäse, Mineralwasser oder Spinat. Damit der Körper das gut verwerten kann, braucht es Vitamin D. Das bildet der Körper mithilfe von Sonnenlicht, es steckt aber auch in fettem Seefisch wie Hering oder Lachs.