Zedernüsse sind ein echtes Naturprodukt und reich an Vitamin E.

In dem rauen Klima und der endlosen Weite der Taiga wächst die Sibirische Zirbelkiefer, besser bekannt unter dem Namen Sibirische Zeder.

Der „Lebensbaum“, wie er in der russischen Bevölkerung auch genannt wird, bringt eine ganz besondere „Frucht“ hervor: die Zedernuss. Drei bis vier Jahre brauchen die Samen, um in den großen Zapfen am Baum zu reifen, bevor sie gesammelt werden können.

Die wertvollen Samen und das aus ihnen gewonnene Öl gelten in Russland als Heilmittel und stärken die Menschen über die harten Winter hinweg. Sie enthalten viele Mineralien, Vitamine und ungesättigte Fettsäuren. Bei uns waren diese Samen lange unbekannt, erfreuen sich inzwischen aber zunehmender Beliebtheit und bereichern nun auch unsere Küche.

Der Geschmack der Kerne ist nussig und aromatisch. Sie sind zum Knabbern beliebt, können als Zutat wie Pinienkerne verwendet werden und eignen sich super als Topping auf Salaten, Müslis, Obstgerichten oder als Bestandteil eines selbst gemachten Pestos. Leicht angeröstet sind sie eine köstliche Krönung von Gemüse- und Reisgerichten. Naturbewusste Gourmets können auch das kaltgepresste Zedernussöl, ein besonders hochwertiges Feinschmecker-Öl, für raffinierte Salat-Dressings verwenden.

Drei bis vier Jahre brauchen die Samen, um in den großen Zapfen am Baum zu reifen. Foto: elenarui/stock.adobe.com

Was aber macht die Samen der Zedernkiefer so besonders? Die Zedernüsse kommen aus nachhaltiger Wildsammlung aus dem sibirischen Altai-Gebirge, sind also ein echtes Naturprodukt.

Das in den Zedernüssen enthaltene Fett besteht zu etwa 90 Prozent aus ungesättigten Fettsäuren – und 70 Prozent der Aminosäuren sind essenziell. Zudem sind sie reich an Eisen, Magnesium und Spurenelementen wie Zink und Mangan. Außergewöhnlich hoch ist auch der Gehalt an Vitamin E, welches die Kerne zudem davor schützt, schnell ranzig zu werden. 100 Gramm der Nüsse enthalten rund 160 Prozent des Tagesbedarfs an Vitamin E. Das macht die Nuss zu einer wahren Schatzkammer der Gesundheit. djd

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Tipp des Monats

Osteoporose vorbeugen: Bewegung macht die Knochen stabiler

Damit die Knochen stark bleiben, braucht es nicht nur eine Ernährung, in der ordentlich Calcium steckt. Warum auch Bewegung so wichtig ist.

Knochen müssen regelmäßig belastet werden, um stabil zu bleiben und weniger schnell zu brechen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Belastung für die Knochen heißt: Bewegung.

Ob Fußballtraining, Joggen, Pilates oder Radfahren: Vor allem dann, wenn es sportlich wird, regt Bewegung den Knochenstoffwechsel an.

„Dies geschieht durch die Muskeln, die am Knochen ziehen. Sie geben das Signal, mehr Calcium in das Skelettsystem zu transportieren und einzulagern“, so Prof. Uwe Maus von der DGOU. Dadurch gewinnen die Knochen an Stabilität – und auch Osteoporose wird vorgebeugt.

Auch die Ernährung zahlt auf die Knochenstärke ein

Besonders wichtig ist Sport übrigens für Kinder und Jugendliche. Denn bei ihnen baut sich die Knochenmasse noch auf.

Ganz ohne die Ernährung geht es aber nicht. Wichtig ist daher, reichlich Calcium zu sich zu nehmen – etwa durch Lebensmittel wie Milch, Hartkäse, Mineralwasser oder Spinat. Damit der Körper das gut verwerten kann, braucht es Vitamin D. Das bildet der Körper mithilfe von Sonnenlicht, es steckt aber auch in fettem Seefisch wie Hering oder Lachs.