Gelenkprobleme? So hilft das Deutsche Orthopädie Netzwerk.

Plötzliche Schmerzen in der Hand oder chronische Beschwerden in der Schulter – und nach mehreren Arztbesuchen steht die Diagnose immer noch nicht fest. Oft beginnen nun Verdachtsbehandlungen. Die Unzufriedenheit steigt – sowohl beim Kranken als auch beim Mediziner.
Kein Wunder: Nach eigener Einschätzung haben nur 43 Prozent aller befragten Fachärzte ausreichend Zeit für ihre Patienten. Bei den Orthopäden sind es sogar nur 28 Prozent.

Heute ist der Gesprächsbedarf der Patienten aber viel größer als noch vor 20 Jahren – und das ist auch gut so. Schließlich möchte jeder Betroffene über verschiedene Behandlungsmöglichkeiten aufgeklärt werden. Doch bezahlt wird diese Zeit den Ärzten nicht, andere Kranke müssen warten.

Regelmäßiger Austausch findet im Netzwekr statt

Für einen gesetzlich Versicherten erhält ein Orthopäde im Schnitt 25 Euro „Kopfpauschale“ pro Quartal. Unabhängig von der Anzahl der Patienten, der Schwere und Häufung der Erkrankungen. Ärzte sind an die Gebührenordnung gebunden und fordern keine Fantasiepreise.

Um die Schere zwischen Zeitnot und idealer Beratung zu schließen, haben sich Ärzte mit den Schwerpunkten Orthopädie und Unfallchirurgie zum Deutschen Orthopädie Netzwerk (DON) zusammengeschlossen. Hier findet ein regelmäßiger Austausch statt, neueste medizinische Erkenntnisse werden geteilt und Fachwissen wird unkompliziert weitergegeben. Ärzte besprechen schwierige Fälle und versuchen gemeinsam, die optimale Lösung für Beschwerden zu finden. Dadurch werden den Patienten ein ständiger Arztwechsel sowie eine längere Arzt-Odyssee erspart.

Der Gesprächsbedarf der Patienten ist heute viel größer als noch vor 20 Jahren. Foto: decade3d – anatomy online/shutterstock.com/akz-o

Unter www.dononline.de bieten DON-Experten die Möglichkeit, komplexe medizinische Sachverhalte anhand von 3D-Animationen besser zu verstehen. Neben ausführlichen Videos gibt es dort auch Experten-Texte rund um orthopädische Themen, damit Patienten im Arztgespräch zielorientierte Fragen zur Behandlung stellen können. Dadurch wird das Vertrauensverhältnis gestärkt, der Behandlungserfolg sowie die Patientenzufriedenheit werden gesteigert. akz-o

Das Deutsche Orthopädie Netzwerk (DON) bietet zu Gelenkerkrankungen eine kostenlose Hotline an:
Telefon: 0800/6738411, Mo. – Fr. von 10 – 15 Uhr

Copyright – Verlagsgruppe HCSB

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Tipp des Monats

Osteoporose vorbeugen: Bewegung macht die Knochen stabiler

Damit die Knochen stark bleiben, braucht es nicht nur eine Ernährung, in der ordentlich Calcium steckt. Warum auch Bewegung so wichtig ist.

Knochen müssen regelmäßig belastet werden, um stabil zu bleiben und weniger schnell zu brechen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Belastung für die Knochen heißt: Bewegung.

Ob Fußballtraining, Joggen, Pilates oder Radfahren: Vor allem dann, wenn es sportlich wird, regt Bewegung den Knochenstoffwechsel an.

„Dies geschieht durch die Muskeln, die am Knochen ziehen. Sie geben das Signal, mehr Calcium in das Skelettsystem zu transportieren und einzulagern“, so Prof. Uwe Maus von der DGOU. Dadurch gewinnen die Knochen an Stabilität – und auch Osteoporose wird vorgebeugt.

Auch die Ernährung zahlt auf die Knochenstärke ein

Besonders wichtig ist Sport übrigens für Kinder und Jugendliche. Denn bei ihnen baut sich die Knochenmasse noch auf.

Ganz ohne die Ernährung geht es aber nicht. Wichtig ist daher, reichlich Calcium zu sich zu nehmen – etwa durch Lebensmittel wie Milch, Hartkäse, Mineralwasser oder Spinat. Damit der Körper das gut verwerten kann, braucht es Vitamin D. Das bildet der Körper mithilfe von Sonnenlicht, es steckt aber auch in fettem Seefisch wie Hering oder Lachs.